Gedächtnistrainerin seit 2006

Gedächtnistrainerin seit 2006

Somatosensorischen Kortex

Parietallappen

primär somatosensorischer Kortex

postrolandischen Areal

Gyrus postcentralis

Funktion des somatosensorischen Kortex

Der primäre somatosensorische Kortex im vorderen Parietallappen ist für die Informationen der Körperberührungen und Körperempfindungen vom Zeh bis zum Mund zuständig. Jede Gehirnhälfte des Kortex enthält eine Darstellung der gegenüberliegenden (kontralateralen) Körperseite.
Die Größe des Bereichs im Kortex entspricht nicht der realen Größe der Körperoberfläche, sondern eher der relativen Dichte der entsprechenden Rezeptoren, insofern deren Empfindlichkeit. Aus diesem Grund haben die menschlichen Lippen und Hände eine größere Repräsentation im Kortex als andere Körperteile.

Der Bereich im Areal (Gyrus postcentralis) integriert somästhetische Stimuli zur Erkennung von Formen, Strukturen und Gewicht von Gegenständen.

Schäden am somatosensorischen Kortex

Läsionen des Kortex zeigen Schwierigkeiten des Erkennens von Objekten und Menschen beim Berühren (Astereognosie).

Gedächtnistraining für das somatosensorischen Kortex

Übungen im Gedächtnistraining, um diesen Bereich des Gehirns zu unterstützen, werden in meinem Berliner Gedächtnistrainingskurs Angebot unter dem Übungsschwerpunkt Wahrnehmung eingeordnet.

Lage im Gehirn

Die ungefähre Position im Gehirn entnehmen Sie bitte der Übersicht auf der Gehirnkarte.

Hinweis
Bitte verwenden Sie diese Information nicht als Grundlage Ihrer gesundheitlichen Entscheidungen. Dieser Text dient nicht der Selbstdiagnose und ersetzt keinesfalls eine ärztliche Untersuchung.

Für die Aktualität oder Richtigkeit bzw. Vollständigkeit der Information kann keine Gewähr übernommen werden. Der Artikel dient der allgemeinen Information und Sensibilisierung.

Endhirn

Endhirn

Gyrus cinguli 

Gürtelwindung 

Telencephalon

Basalganglien 

Nuclei basales

Funktion des Endhirns

Der Gyrus cinguli oder Gürtelwindung gehört funktionell zum limbischen System. Es handelt sich um eine Struktur des Endhirns oberhalb des Balkens. Es beinhaltet etwa 80% der gesamten Hirnmasse.

Als Basalganglien werden mehrere Kerngebiete des Endhirns zusammengefasst.

Im Rahmen des limbischen Systems ist das Endhirn bei der Entstehung und Verarbeitung von Emotionen sowie bei Lern- und Gedächtnisprozessen beteiligt. Es scheint eine entscheidende Rolle bei der emotionalen Bewertung der äußeren Umwelt und deren Verknüpfung mit der inneren Gefühlslage zu spielen. Mitgefühl und emotionale Bindungen sind hier lokalisiert. Bei Störungen des allgemeinen Lebensgefühls und einer negativen Stimmungslage, wie beispielsweise bei Depressionen, lassen sich hier häufig Veränderungen in der neuronalen Aktivität nachweisen. Auch Fähigkeiten wie, die Aufmerksamkeit zu verlagern, sich Veränderungen anzupassen und Optionen zu erkennen, sind hier lokalisiert. (Quelle: wikipedia.de)

Gedächtnistraining für das Endhirn

Übungen im Gedächtnistraining, um diesen Bereich des Gehirns zu unterstützen, werden in meinem Berliner Gedächtnistrainingskurs Angebot unter dem Übungsschwerpunkt Fantasie und Kreativität, Wahrnehmung, Urteilen, Merkfähigkeit, Strukturieren eingeordnet.

Lage im Gehirn

Die ungefähre Position im Gehirn entnehmen Sie bitte der Übersicht auf der Gehirnkarte.

Hinweis
Bitte verwenden Sie diese Information nicht als Grundlage Ihrer gesundheitlichen Entscheidungen. Dieser Text dient nicht der Selbstdiagnose und ersetzt keinesfalls eine ärztliche Untersuchung.

Für die Aktualität oder Richtigkeit bzw. Vollständigkeit der Information kann keine Gewähr übernommen werden. Der Artikel dient der allgemeinen Information und Sensibilisierung.

Limbisches System

Limbisches System

limbische Lappen

Limbik

Das limbische System

Den Namen verdankt das Limbische System (limbische Lappen) der räumlichen Anordnung im Gehirn, denn es schwingt sich wie ein Saum um den Balken, die Basalganglien, den Thalamus und das Zwischenhirn. Der Begriff Limbisches System bezeichnet eine Anzahl von Funktionseinheiten und anatomischen Strukturen, die sich im Großhirn befinden. Die Informationen werden von verschiedenen Bereichen des Gehirns und innerer Körperfunktionen (vegetative Funktionen) gesendet und mit komplizierten, miteinander verbundenen Verhaltensweisen (z. B. Gedächtnis, Lernen, Emotion) kombiniert.

Die anatomische Gliederung des limbischen Systems erfolgt in:

  • Hippocampus (Schläfenlappen)
  • Fornix
  • Corpus mamillare (gehört zum Zwischenhirn)
  • Gyrus cinguli (eigener Lappen des Großhirns, Endhirn)
  • Gyrus dentatus
  • Corpus amygdaloideum (Mandelkern, Amygdala, Schläfenlappen)
  • Kerne des Thalamus (gehört zum Zwischenhirn)
  • Gyrus parahippocampalis mit Area entorhinalis (Schläfenlappen)
  • Septum pellucidum
  • Teile des Riechhirns
  • Indusium griseum (Balken)
  • Teile des präfrontalen Kortex

Hippocampus

Der Hippocampus ist ein Integrationszentrum für Informationen aus Sinnessystemen wie Sehen, Hören, Schmecken und Fühlen. Dabei werden einzelne Informationen zu komplexen Gedächtnisinhalten zusammengeführt. Diese Informationen werden nach deren Wichtigkeit bewertet, um zu entscheiden, welche vom Kurzzeit- ins Langzeitgedächtnis gelangen oder nach kurzer Zeit gelöscht werden sollen. Vorhandene Informationen werden nicht nochmals neu gespeichert, sondern nur höher bewertet. Dieses führt zur besseren Erinnerung. (Lerneffekt, Gedächtniskonsolidierung)

Schäden in diesen Bereichen bewirken den Verlust der Merkfähigkeit oder Abrufbarkeit von Informationen und andere Formen der „Amnesie“.

Fornix

Er leitet keine spezifische Information, sondern selektiert und moduliert Informationen des Hippocampus durch verschiedene Neurotransmitter (Dopamin, Noradrenalin, Serotonin und Acetylcholin). Er beteiligt sich an der Verknüpfung verschiedener Gedächtnisinhalte sowie der räumlichen Orientierung und hat Verbindung zur Riechbahn. Der Fornix ist an der Überführung von Informationen aus dem Kurzzeit- in das Langzeitgedächtnis beteiligt.

Corpus mamillare

Der Corpus mamillare auch Mammillarkörper oder Mamillarkörper liegt am Vorderende des Fornix. Die Funktion ist unklar, jedoch sind einige Neurone des Corpus mamillare Histamine. Der Corpus mamillare ist bei Gedächtnisprozessen beteiligt. Verletzungen dessen können zu Störungen, z.B. der Konfabulation, führen.

Gyrus cinguli

Der Gyrus cinguli ist für die Entstehung und Verarbeitung von Emotionen zuständig. Er scheint eine entscheidende Rolle bei der emotionalen Bewertung der äußeren Umwelt und deren Verknüpfung mit der inneren Gefühlslage zu spielen. Mitgefühl und emotionale Bindungen, Fähigkeiten, wie die Aufmerksamkeit zu verlagern, sich Veränderungen anzupassen und Optionen zu erkennen, sind hier lokalisiert. Des Weiteren ist er auch an Lern- und Gedächtnisprozessen beteiligt.

Veränderungen am Gyrus cinguli führen zu Veränderungen des allgemeinen Lebensgefühls bis hin zu Depressionen. 

Gyrus dentatus

Der Gyrus dentatus ist maßgeblich an der Konsolidierung der Gedächtnisinhalte beteiligt. Mit seinen Körnerzellen bildet der Gyrus dentatus die erste Instanz der drei Schichten im Hippocampus. Der Gyrus dentatus ist insbesondere am Speichern von impliziten Gedächtnisinformationen beteiligt.

Amygdala

Die Amygdala ist ein paariges Kerngebiet des Gehirns im zur Mitte gelegenen Teil des jeweiligen Temporallappens. Sie ist Teil des limbischen Systems. Die Amygdala ist für die Entstehung und Verarbeitung von Angstzuständen und der entsprechenden körperlichen Reaktionen verantwortlich (erhöhter Herzschlag, stockender Atem, Zusammenzucken). Die Amygdala ist mit dem motorischen System verbunden. Sie aktiviert die Erhöhung des Adrenalins, reduziert nicht-benötigte Prozesse, wie die Verdauung, um Energie für Flucht oder Kampf bereitzustellen. Gleichzeitig wird die Situation mit den Emotionen verknüpft und gespeichert.

Das Verbinden von Gesichtsausdrücken mit emotionalen und körperlichen Reaktionen, sowie deren Wiedererkennungseffekt, ist eine wichtige Aufgabe. So werden traumatische Erlebnisse durch die Amygdala gespeichert und ständig mit aktuellen Situationen verglichen, um entsprechende bekannte körperliche und hormonelle Reaktionen auszulösen.

Bei Verletzungen der Amygdala empfindet die Person weder Furcht noch Aggression, dadurch können Gefahrensituationen nicht mehr eingeschätzt werden.

Gyrus parahippocampalis mit Area entorhinalis

Ein Bereich des Gyrus parahippocampalis, die sogenannte Parahippocampal Place Area, ist am visuellen Erkennen von z.B. topographischen Ansichten oder Bildern von Landschaften, Städten, Gebäuden und Räumen beteiligt.

Darüber hinaus wirkt der Gyrus parahippocampalis eventuell an Assoziationen in sozialen Situation mit. Der Bereich ist auch an der Erkennung sozialer Zusammenhänge sowie den Inhalten verbaler Kommunikation beteiligt.

Septum pellucidum

Das Septum pellucidum ist eine trennende Membran der beiden Hemisphären. Die Informationsverarbeitung der unterschiedlichen Reizwahrnehmungen ist zwischen den Großhirnhälften aufgeteilt. Da das Gehirn nicht unterscheiden kann, was für ein Reiz wahrgenommen wird, sondern wo er im Gehirn ankommt, ist diese Trennung zur Lokalisierung wichtig.

Das Septum mit seinen Gliazellen hat stützende und versorgende Aufgaben. Sie sind wichtig bei der Abwehrfunktion und helfen dem Organismus bei Heilungsprozessen. 35 unterschiedliche chemische Botenstoffe werden vom Septum kontrolliert. Eines davon ist Vasopressin, das z.B. eine wichtige Rolle bei Fieber spielt.

Schäden am Limbischen System

Läsionen, die das limbische System betreffen, führen in der Regel zu einer Vielzahl von Defiziten, z.B. Depressionen, Angststörungen oder auch Angstverlust, bipolare Störungen, Orientierungsstörungen, Spracheinschränkungen und Gedächtnisprobleme.

Lage im Gehirn

Die ungefähre Position im Gehirn entnehmen Sie bitte der Übersicht auf der Gehirnkarte.

Hinweis
Bitte verwenden Sie diese Information nicht als Grundlage Ihrer gesundheitlichen Entscheidungen. Dieser Text dient nicht der Selbstdiagnose und ersetzt keinesfalls eine ärztliche Untersuchung.

Für die Aktualität oder Richtigkeit bzw. Vollständigkeit der Information kann keine Gewähr übernommen werden. Der Artikel dient der allgemeinen Information und Sensibilisierung.

Rückenmark

Rückenmark

Medulla spinalis

Medulla dorsalis

Funktion des Rückenmarks

Die Funktion des Rückenmarks besteht darin, Informationen von der Haut, den Muskeln und dem Körper zum Gehirn zu übertragen, welches wiederum motorische Befehle an die Muskeln zurücksendet.

Es gibt Reflexe (z.B. Streckreflex) an denen nur das Rückenmark beteiligt ist.

Schäden am Rückenmark

Eine komplette Rückenmarksverletzung bedeutet den vollständigen Verlust aller motorischen und sensorischen Funktionen, die im Körperbereich unterhalb der Rückenmarksverletzung liegen. Je näher die Rückenmarksverletzung zum Gehirn hin liegt, desto schwerer sind die Symptome. 

Ist die Verletzung inkomplett, dann bleibt ein Teil der Funktionalität unterhalb der Verletzung erhalten. Bewegungen von Gliedmaßen sind möglich bzw. es kann auch etwas gespürt werden.

Lage im Gehirn

Die ungefähre Position im Gehirn entnehmen Sie bitte der Übersicht auf der Gehirnkarte.

Hinweis
Bitte verwenden Sie diese Information nicht als Grundlage Ihrer gesundheitlichen Entscheidungen. Dieser Text dient nicht der Selbstdiagnose und ersetzt keinesfalls eine ärztliche Untersuchung.

Für die Aktualität oder Richtigkeit bzw. Vollständigkeit der Information kann keine Gewähr übernommen werden. Der Artikel dient der allgemeinen Information und Sensibilisierung.

Augenfeld

Frontales Augenfeld

Frontales Augenfeld

Supplementäres Augenfeld

Funktion des Augenfelds

Das frontale Augenfeld ist ein Bereich in der Großhirnrinde und gehört zum prämotorischen Cortex.

Es steuert mehrere Kerngebiete im Zwischenhirn und Mittelhirn, die den motorischen Augenmuskelkern steuern, welcher wiederum die äußeren Augenmuskeln steuert.

Das supplementäre Augenfeld ist an der Steuerung und Überprüfung der Augenbewegung beteiligt. Dabei wird mitgeteilt, ob z.B. eine richtige Augenbewegung, falsche Augenbewegung ohne Korrektur oder falsche Augenbewegung mit Korrektur vorliegt.

Schäden am Augenfeld

Eine Schädigung des frontalen Augenfeldes führt dazu, dass willkürliche Augenbewegungen nicht mehr möglich sind. Es tritt eine konjugierte Blickrichtungsabweichung zur Seite der Schädigung auf.

Gedächtnistraining für das Augenfeld

Übungen im Gedächtnistraining, um diesen Bereich des Gehirns zu unterstützen, werden in meinem Berliner Gedächtnistrainingskurs Angebot unter einer Vielzahl von Übungsschwerpunkten Bewegung, Konzentration, Wahrnehmung, etc. eingeordnet.

Lage im Gehirn

Die ungefähre Position im Gehirn entnehmen Sie bitte der Übersicht auf der Gehirnkarte.

Hinweis
Bitte verwenden Sie diese Information nicht als Grundlage Ihrer gesundheitlichen Entscheidungen. Dieser Text dient nicht der Selbstdiagnose und ersetzt keinesfalls eine ärztliche Untersuchung.

Für die Aktualität oder Richtigkeit bzw. Vollständigkeit der Information kann keine Gewähr übernommen werden. Der Artikel dient der allgemeinen Information und Sensibilisierung.

Bewegungsübung Hand-Koordination

Die körperliche Koordinierung in Verbindung mit Konzentration verläuft relativ subtil ab. Die folgende Übung wird es Ihnen verdeutlichen. Wenn Sie die folgende Grundübung mehrere Tage lang wiederholen, werden Sie bemerken, dass Sie sich immer weniger auf Ihre Handflächen und auf den Weg konzentrieren müssen. Sie wissen auch, bei welcher Bewegungsgeschwindigkeit Sie die Kontrolle verlieren, und werden Ihre Schnelligkeit ohne darüber nachzudenken anpassen.

Der Unterschied zwischen der rechten und linken Hand wird weniger problematisch werden. Auch wenn es bei einer Hand immer noch nicht perfekt klappt, und Sie ab und zu Ihre Handfläche schließen, zugreifen oder das Objekt doch wieder aufheben müssen, werden Sie feststellen, dass das weniger oft geschehen wird.

Grundübung

Nehmen Sie einen Ball oder notfalls auch ein hartgekochtes Ei. Halten Sie eine Hand hinter den Rücken. Die Handfläche bitte nach oben drehen und flach ausstrecken. Auf diese Handfläche legen Sie mit der anderen Hand das Objekt ab.

Nun bewegen Sie sich 5 Minuten in der Wohnung, ohne dass das Objekt von der Hand fällt. Halten Sie dabei während der ganzen Zeit die Handfläche durchgedrückt flachgestreckt hinter dem Rücken.

Dann versuchen Sie die Übung mit der anderen Hand hinter dem Rücken.

Wiederholungen

Wiederholen Sie diese Übungen alle zwei Tage.

Erweiterung I

Schwierigkeit steigern, denn Ihr Körper kennt nun den Ablauf der Bewegungen.

Die Grundübung wird beibehalten, aber jetzt gehen Sie dabei nicht nur durch die Wohnung, sondern verbringen Sie Ihr normales Tagwerk. Ob Sie Lesen, einen Brief schreiben, Wäsche sortieren ist gleichgültig. Hand hinter den Rücken, Handfläche nach oben, durchdrücken und nur noch eine Hand steht zur Arbeit zur Verfügung.

Sie werden feststellen, dass Sie sich plötzlich wieder wie am ersten Tag der Grundübung darauf konzentrieren müssen, die Hand hinter dem Rücken durchzudrücken. Alles wird schwieriger, und diese Situation nimmt auch nicht wirklich deutlich ab, solange Sie nicht ständig dieselbe Tätigkeit mit der anderen Hand machen und das identische Tagwerk vollbringen.

Auch wenn Sie dieses empfinden, wird der Körper versuchen, „Muster“ zu erkennen, zu lernen und seine Motorik ganz sanft der Einschränkung anzupassen. Bei den ständigen Änderungen und der kurzen Zeit der Übungsdauer wird dieses einen lange Zeit ungewohnt sein und die Anpassung nur langsam voranschreiten. Es ist auch sehr wahrscheinlich, dass Ihnen selbst die Veränderung (Anpassung) nicht auffällt, aber einer Person, die Sie nur sporadisch dabei beobachtet, wird die „neue“ Geschicklichkeit erkennen.

Erweiterung II

Wenn Sie Lust haben, eine der beiden vorherigen Übungen zu steigern, dann legen Sie ein leichteres Objekt auf die Handfläche, welches weniger Luftwiderstand besitzt (leichter wegfliegt), wie z.B. ein glattes Blatt Toilettenpapier, etwas Frischhaltefolie, Feder etc.

Motorcortex

Motorcortex

primärer motorischer Kortex 

Gyrus praecentralis

Funktion des Motorcortex

Der Motorcortex, die motorische Rinde, ist Teil der Großhirnrinde und liegt im Frontallappen. Der primäre motorische Kortex bildet den hinteren Teil des Gyrus praecentralis. 90% der motorischen Fasern jeder Hemisphäre kreuzen die Mittellinie im Hirnstamm. Der Motorcortex einer Körperseite steuert somit jeweils alle Bewegungen auf der anderen Körperseite.

Er bildet die übergeordnete Steuereinheit. Dort werden aus willkürlichen Bewegungen und einfachen Bewegungsmustern komplexe Abfolgen zusammengestellt.

Zur räumlichen Bemessung, Abschätzung der nötigen Kraft und Schnelligkeit, sowie der Geschmeidigkeit der Bewegungen ist die Mitarbeit des Kleinhirns notwendig.

Reflexhafte Muskelbewegungen entstehen hingegen bereits im Bereich vom Rückenmark, Kleinhirn und der Brücke, und sind daher nicht willentlich beeinflussbar.

Schäden am Motorcortex

Eine Schädigung des Motorkortex führt zu charakteristischen Bewegungsstörungen in den Muskelgruppen, die dieser Bereich kontrolliert.

Da die meisten absteigenden Bahnen im Hirnstamm auf die Gegenseite kreuzen, tritt die Schwächung und Lähmung normalerweise vor allem an der gegenüberliegenden Körperseite in Erscheinung.

Gedächtnistraining für das Motorcortex

Übungen im Gedächtnistraining, um diesen Bereich des Gehirns zu unterstützen, werden in meinem Berliner Gedächtnistrainingskurs Angebot unter dem Übungsschwerpunkt Bewegung eingeordnet.

Lage im Gehirn

Die ungefähre Position im Gehirn entnehmen Sie bitte der Übersicht auf der Gehirnkarte.

Hinweis
Bitte verwenden Sie diese Information nicht als Grundlage Ihrer gesundheitlichen Entscheidungen. Dieser Text dient nicht der Selbstdiagnose und ersetzt keinesfalls eine ärztliche Untersuchung.

Für die Aktualität oder Richtigkeit bzw. Vollständigkeit der Information kann keine Gewähr übernommen werden. Der Artikel dient der allgemeinen Information und Sensibilisierung.

Musikgedächtnis

Musikgedächtnis

Funktion des Musikgedächtnisses

Informationen zu Tönen und Musik werden auf der nicht-dominanten Hirnhälfte verarbeitet.
Im Schläfenlappen werden Töne und Musik gespeichert. Allerdings sind die Aufgaben nie getrennt zu bewerten, so werden, um zwischen zwei verschiedenen, aber ähnlichen Klängen zu unterschieden, sowohl das Broca-Areal als auch das Wernicke-Areal und dazu noch weitere Bereiche der Gehirns zur Speicherung herangezogen.

Schäden am Musikgedächtnis

Verletzungen im Bereich des Musikgedächtnisses können zu Probleme beim Singen und Musikerkennen führen.

Das Gehirn verliert die Fähigkeit, Melodien mit komplexen Rhythmen zu erkennen, deshalb kann die Freude an Musik verloren gehen.

Dieses könnte auch eine Grund sein, warum im Alter eher Lieder von leicht konsumierbarer Volksmusik und Popmusik Anklang finden, weil das Gehirn diese mit immer wiederholenden Rhythmen und Texten besser verarbeiten kann.

Gedächtnistraining für das Musikgedächtnis

Übungen im Gedächtnistraining, um diesen Bereich des Gehirns zu unterstützen, werden in meinem Gedächtnistrainingskurs Angebot unter dem Übungsschwerpunkt Wahrnehmung eingeordnet.

Lage im Gehirn

Die ungefähre Position im Gehirn entnehmen Sie bitte der Übersicht auf der Gehirnkarte.

Hinweis
Bitte verwenden Sie diese Information nicht als Grundlage Ihrer gesundheitlichen Entscheidungen. Dieser Text dient nicht der Selbstdiagnose und ersetzt keinesfalls eine ärztliche Untersuchung.

Für die Aktualität oder Richtigkeit bzw. Vollständigkeit der Information kann keine Gewähr übernommen werden. Der Artikel dient der allgemeinen Information und Sensibilisierung.

Broca-Areal

Riechhirn

Broca-Areal

Broca-Zentrum 

Brocasche Sprachregion 

posteroinferiorer frontaler Kortex

posteroinferiores präfrontales Areal

Funktion des Broca-Areals

Das Broca-Areal bildet zusammen mit dem Wernicke-Areal das Hauptsprachzentrum. Das Broca-Zentrum nimmt dabei die motorische Funktion ein. Es ist zuständig für die grammatikalischen Aspekte von Sprache, für die Sprachmotorik, Lautbildung, Lautanalyse, Artikulation und die Bildung abstrakter Wörter.

Wie auch das Wernicke-Zentrum existiert das Broca-Areal nur in der dominanten Hemisphäre, zumeist also der linken Hirnhälfte.
In der nicht-dominanten Hirnhälfte übernimmt der Bereich andere Aufgaben. Allerdings sind die Aufgaben nie getrennt zu bewerten, so werden z.B., um zwischen zwei verschiedenen, aber ähnlichen Klängen zu unterschieden, sowohl das Broca-Areal als auch das Wernicke-Areal und dazu noch weitere Bereiche des Gedächtnisses zur Speicherung herangezogen.

Schäden am Broca-Area

Eine Verletzung im Broca-Areal führt meist zu einer Aphasie. Bei dieser erworbenen Sprachstörung bleibt jedoch das Sprachverständnis intakt. Es liegt keine Lähmung der Muskulatur vor, sondern die Broca Aphasie ist eine motorische Störung in der Sprachproduktion.

Gedächtnistraining für das Broca-Areal

Übungen im Gedächtnistraining, um diesen Bereich des Gehirns zu unterstützen, werden in meinem Berliner Gedächtnistrainingskurs Angebot unter dem Übungsschwerpunkt Formulieren und Wortfindung eingeordnet.

Lage im Gehirn

Die ungefähre Position im Gehirn entnehmen Sie bitte der Übersicht auf der Gehirnkarte.

Das Broca-Zentrum befindet sich am Übergang vom linken Frontallappen in den linken Temporallappen des Gehirns.

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Bitte verwenden Sie diese Information nicht als Grundlage Ihrer gesundheitlichen Entscheidungen. Dieser Text dient nicht der Selbstdiagnose und ersetzt keinesfalls eine ärztliche Untersuchung.

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Wernicke-Areal

Wernicke-Areal

Sekundäre Hörrinde

Funktion des Wernicke-Areals

Das Wernicke-Areal befindet sich am hinteren oberen Temporallappen der Hirnhälfte, welche dominant ist. Also bei Rechtshändern normalerweise links und bei Linkshändern wahlweise links oder rechts. Es ist Teil des Sprachzentrums des Menschen. Das Wernicke-Areal steuert Sprachverständnis. Nachgewiesen wurde auch, dass das Wernicke-Sprachzentrum für auditive Sensorik und für logische Sprachverarbeitung verantwortlich ist.

Wie auch das Broca-Areal existiert das Wernicke-Areal nur in der dominanten Hemisphäre, zumeist also der linken.
In der nicht-dominanten Hirnhälfte übernimmt die sekundäre Hörrinde andere Aufgaben (siehe Musikgedächtnis).

Allerdings sind die Aufgaben nie getrennt zu bewerten, so werden, um zwischen zwei verschiedenen, aber ähnlichen Klängen zu unterschieden, sowohl das Broca-Areal als auch das Wernicke-Areal und dazu noch weitere Bereiche der Gedächtnisspeicherung herangezogen.

 

Schäden am Wernicke-Areal

Ist dieser Bereich geschädigt, kann das Wortgedächtnis drastisch beeinträchtigt sein, aber auch die Fähigkeit, Sprache zu verstehen (Wernicke Aphasie). Symptome hierbei sind Störungen des Sprachverständnisses, die mit dem Grad der Schädigung korrelieren. Das Gehirn erkennt zwar die Laute, kann diese aber nicht oder nicht richtig den passenden Wörtern zuordnen. Dieses betrifft auch das eigene Sprechen, das Verstehen von Gehörtem und auch die Schriftsprache. Da das Gehirn nicht versteht, was selbst gesagt wurde, kann daraus ein „Kauderwelsch“ entstehen, bei dem weder der Sagende noch der Zuhörer in der Lage ist, den Sinn der Laute oder Wörter zu verstehen. Zudem werden auch Satzbau und Grammatik stark beeinflusst.

Bei den semantischen Paraphasien kommt es zu einer Verwechslung von Worten aus einer ähnlichen Bedeutungsgruppe, zum Beispiel Tisch anstelle von Stuhl.

Bei den phonematischen Paraphasien werden Wörter neu gebildet (Neologismen), die das ursprünglich gemeinte Wort zum Teil noch erahnen lassen (zum Beispiel Kalge anstelle von Klage), teilweise aber auch keinen Rückschluss mehr auf das Ursprungswort zulassen.

Auch kann es vorkommen, dass zwar Geräusche wahrgenommen werden, das Gehirn jedoch nicht erkennen kann, was diese verursacht. Beispiel: Der Betroffene hört einen Hubschrauber, der über ihn hinwegfliegt, versteht allerdings nicht, dass das Rattern dessen Rotoren zuzuordnen ist.

Im Gegensatz zur Broca-Aphasie bemerken die Patienten mit Wernicke-Aphasie zumeist nicht, dass etwas mit ihrer Sprache nicht stimmt, sie verstehen also nicht, warum ihr Gegenüber nicht adäquat reagiert.

Hierdurch wird die Persönlichkeit der Betroffenen sehr beeinträchtigt.

Gedächtnistraining für das Wernicke-Areal

Übungen im Gedächtnistraining, um diesen Bereich des Gehirns zu unterstützen, werden in meinem Berliner Gedächtnistrainingskurs Angebot unter dem Übungsschwerpunkt Wortfindung, Formulieren und Wahrnehmung eingeordnet.

Lage im Gehirn

Die ungefähre Position im Gehirn entnehmen Sie bitte der Übersicht auf der Gehirnkarte.

Das Wernicke-Sprachzentrum liegt im oberen Teil des Temporalllappens. Es grenzt direkt an die primäre Hörrinde an, die im Bereich der Heschl-Querwindungen zu finden ist.

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Das Gehirn (Übersicht)

Eine Übersicht über die verschiedenen Bereiche unseres Gehirns. Die farbigen Bereiche definieren zusammenhängende Hirnbereiche. Die aktuelle Forschung zeigt, dass viel mehr Bereiche bei einzelnen Reaktionen und Handlungen punktuell aktiviert werden, als es möglich ist, in einem einfachen Schema darzustellen. In dieser Übersicht geht es nicht um eine detailgetreue Abbildung des Gehirns und der genauen Lage bei der Aktivierung einzelner Denkprozesse.

„Wenn das menschliche Gehirn so einfach wäre, dass wir es verstehen könnten, wären wir zu simpel, um es zu verstehen.“

Emerson M. Pugh (1896-1981)
.

Bei einem Gehirn sind von außen das Endhirn, das Kleinhirn an der Rückseite, sowie unten das Nachhirn zu sehen.

Durch eine auffällige, mittelständige Furche wird das Endhirn in Längsrichtung in zwei gleiche Teile, die Großhirnhemisphären, unterteilt.

Bezüglich der Lage sind End- und Zwischenhirn in der vorderen und mittleren Schädelgrube zu finden.

Der Hirnstamm – im Besonderen das Kleinhirn – hingegen liegt in der hinteren Schädelgrube.

Das Nachhirn setzt sich nahtlos in das Rückenmark fort.

BereichBezeichnungOrtKurzinfo
FrontallappenLobus frontalisKurzzeitgedächtnis
Augenfeld Lobus frontalisSteuerung der Augen
MotorkortexLobus frontalisgesteuerte Bewegung
primär
somatosensorischer Kortex
Lobus parietalis 
Berührung / Empfindungen von Haut und Muskeln
Parietallappen 
oder Scheitellappen
Lobus temporalis3D Raum
Assozieren / Einordnen und Bewerten der Körperempfindungen
Räumlichkeit?
linker Temporallappen
mit Wernicke-Areal
Lobus temporalisSprachverständnis
Visueller Kortex
occipitalis
Lobus occipitalisSehen
Kleinhirn CerebellumKoordination der Muskeln
Erlernen von Bewegungsabläufen
Feinmotorik
Riechhirn
Rhinencephalon
EndhirnGeruchswahrnehmung
 Schläfenlappen  Lobus temporalis
Sensible Assoziationsareale
Gyrus postcentralis
Lobus parietalis Einordnen / Assoziieren von Empfindungen
Endhirn
Telencephalon
EndhirnVerarbeitung von Emotionen sowie bei Lern- und Gedächtnisprozessen
Broca-Areal Lobus frontalisSprachproduktion
Hörzentrum 
oder Hörrinde 
oberes Ende des Schläfenlappens,
auditiver Kortex 
Lobus temporalisVerarbeitung von akustischen Reizen
Rückenmark
Medulla spinalis oder Medulla dorsalis
RückenmarkInformationstransport
Nachhirn,
oder verlängertes Rückenmark,
Medulla oblongata
HirnstammLebenswichtige Zentren für Regulation und Reflexe
Brücke
Pons
HirnstammUmschaltstelle zwischen Kleinhirn und Großhirn,
enthält Kerne, die an der Steuerung der Motorik
beteiligt sind.
Mittelhirn
Mesencephalon
Hirnstamm
Zwischenhirn
Thalamus
Diencephalon
Hirnstamm 
Hirnbalken
Gehirnbalken
Commissura magna
Corpus callosum
EndhirnInformationstransport,
Koordination
MusikgedächtnisLobus temporalisGedächtnis für Töne und Musik
InsulaLobus insularisMultisensorischer und viszeromotorischer Bereich



Limbisches SystemAntrieb, Emotionen Lernen, Gedächtnis, vegetative Aufgaben, Triebe und Fortpflanzung.
BereichBezeichnungOrtKurzinfo

Brücke (Gehirn)

Brücke

Pons

Funktion der Brücke

Die Brücke bildet zusammen mit dem Kleinhirn das Hinterhirn. Der Pons bildet eine wichtige Umschaltstelle zwischen Kleinhirn und Motorcortex.
Durch die Brücke verlaufen verschiedene Nervenbahnen, die den Bereich des Großhirns mit dem Rückenmark etc. verbinden.

Im Pons gibt es eine Reihe von Kernen, die Umschaltstationen darstellen, welche z.B. Bereiche in der Großhirnrinde mit der Kleinhirnrinde verbinden, für die Motorik zuständig sind, sowie den Ursprung einiger Hirnnerven bilden.

In der Brücke verläuft ein wichtiger Zufluss für die Blutversorgung des Gehirns.

Schäden an der Brücke

Eine Erkrankung der Brücke ist u.a. das Brückensyndrom (Millard-Grubler-Syndrom), Durchblutungsstörung aufgrund von Schlaganfall. Aufgrund von Ausfällen von Hirnnerven kann es zu Blicklähmungen, Empfindungslähmungen, Störung von Bewegungsabläufen, ggf. Beeinträchtigung des Hörsinns führen. Betroffene können mitunter an einer verringerten Intelligenz leiden.

Lage im Gehirn

Die ungefähre Position im Gehirn entnehmen Sie bitte der Übersicht auf der Gehirnkarte.

Hinweis
Bitte verwenden Sie diese Information nicht als Grundlage Ihrer gesundheitlichen Entscheidungen. Dieser Text dient nicht der Selbstdiagnose und ersetzt keinesfalls eine ärztliche Untersuchung.

Für die Aktualität oder Richtigkeit bzw. Vollständigkeit der Information kann keine Gewähr übernommen werden. Der Artikel dient der allgemeinen Information und Sensibilisierung.

Kleinhirn

Kleinhirn

Kleinhirn

Cerebellum

Funktion des Kleinhirns

Das Kleinhirn ist wichtig für den richtigen Ablauf aller Körperbewegungen, es ist der „Bewegungssupervisor“.
Es ist maßgeblich für die Aufrechterhaltung des Gleichgewichtes bei jeder Bewegung des Körpers. Es führt die unbewusste Planung aus und ist für das zielgerichtete Erlernen und die Koordination von Bewegungen zuständig. Es ermöglicht die Feinabstimmung der Motorik der einzelnen Muskeln und somit die Steuerung der Gliedmaßen.

Es wird benötigt zur räumlichen Bemessung, Abschätzung der nötigen Kraft sowie der Schnelligkeit der Bewegungen.

Gedächtnistraining für das Kleinhirn

Übungen im Gedächtnistraining, um diesen Bereich des Gehirns zu unterstützen, werden in meinem Berliner Gedächtnistrainingskurs Angebot unter dem Übungsschwerpunkt: Bewegung eingeordnet.

Schäden am Kleinhirn

Ein Ausfall des Kleinhirns führt zu taumelnden, zielunsicheren oder zittrigen Bewegungen, Gangunsicherheit wie sie z.B. bei Trunkenheit auftritt. Es gibt Probleme, schnell aufeinander folgende Bewegungen auszuführen. Auch die Sprache kann durch beeinträchtigte Motorik oder Feinmotorik des Sprechapparates verwaschen sein.

Lage im Gehirn

Die ungefähre Position im Gehirn entnehmen Sie bitte der Übersicht auf der Gehirnkarte.

Corona und Gedächtnisprobleme

Eine Corona Erkrankung kann von einer Vielzahl von Nebenfolgen begleitet werden.

Das RKI (Robert Koch Institut) führt im epidemiologischen Steckbrief zu SARS-CoV-2 und COVID-19 als häufige Symptome Husten, Fieber, Schnupfen, Störung des Geruchs- und/oder Geschmacks­sinns sowie Pneumonie auf. Als Langzeitfolgen führt das RKI selbst bei milderen Verläufen längerfristige Müdigkeitserscheinungen, Merkstörungen, Gedächtnisprobleme oder Wortfindungsstörungen auf. 

Die amerikanische Seuchenschutzbehörde CDC gibt als Folge der Erkrankung unter anderem an:
– Difficulty with thinking and concentration (sometimes referred to as “brain fog”)
-Neurological: smell and taste problems, sleep issues, difficulty with concentration, memory problems „
Also Schwierigkeiten beim Denken und bei der Konzentration (manchmal als „Gehirnnebel“ bezeichnet.)
Neurologisch: Geruchs- und Geschmacksprobleme, Schlafstörungen, Konzentrationsschwierigkeiten, Gedächtnisprobleme.

Insoweit ist klar, dass eine Corona-Infektion meist deutliche Auswirkungen auf das Gehirn und Gedächtnis haben kann.

Ob das Gehirn durch das Virus selbst direkt Schädigungen davonträgt oder dies auch Folgen der Bekämpfung z.B. durch Überreaktion des Immunsystems sind, oder von den Belastungen bei der Bekämpfung der Entzündungen herrührt, ist unklar.

Eine britische Studie geht davon aus, dass der „Hirnnebel“ quasi das Gehirn bis zu zehn Jahren „altern“ lässt. Bei schweren Krankheitsverläufen sollen nachweisbare „IQ-Verschlechterungen“ eingetreten sein.

Wie weit es sich bei den Nachwirkungen der Covid-Erkrankung um länger andauernde Folgen oder gar um Langzeitschäden handelt, ist unklar.

Hierüber wird die Wissenschaft erst in den kommenden Jahren tatsächlich Aufschluss geben können.

Wichtiger Hinweis
Bitte verwenden Sie diese Information nicht als Grundlage Ihrer gesundheitlichen Entscheidungen. Dieser Text dient nicht der Selbstdiagnose und ersetzt keinesfalls eine ärztliche Untersuchung.

Für die Aktualität oder Richtigkeit bzw. Vollständigkeit der Information kann keine Gewähr übernommen werden. Der Artikel dient der allgemeinen Information und Sensibilisierung.

Gehirnnahrung – Denkunterstützung durch die Ernährung (Übersicht)

Nahrung für das Gehirn

Diese Tipps beziehen sich nur auf Nahrungsmittel, welchen man einen positiven Effekt für die Gehirntätigkeit zusagt. Wie in allen Bereichen, ist natürlich der übermäßige Genuss einzelner Lebensmittel kontraproduktiv für den Körper und damit auch für das Gehirn. Insoweit ist immer auf eine Balance beim Essen zu achten, es können jedoch leichte Akzente gesetzt werden.

Übersicht über einzelne Lebensmitteln

  • Wasser
  • Früchte
  • Ananas
  • Bananen
  • Curry
  • Chili
  • Spargel
  • Algen
  • Fisch
  • Rotes Fleisch und Leber – Eisenhaltige Nahrungsmittel
  • Heidelbeeren
  • Holunderbeeren
  • Schwarze Johannisbeeren
  • Himbeeren
  • Eier
  • Milchprodukte- Kalziumreiche Nahrungsmittel
  • Joghurt
  • Soja
  • Blattgemüse und Kreuzblütler
  • Kohl
  • Rüben
  • Kohlrabi
  • Blumenkohl
  • Rosenkohl
  • Senfblätter
  • Wasserkresse
  • Spinat
  • Karotten
  • Pilze
  • Zwiebeln
  • Sprotten
  • Kopfsalat
  • Avocado
  • Brokkoli
  • Schokolade
  • Dunkle Schokolade
  • Nüsse
  • Kerne
  • Leinsamenkerne
  • Geröstete Kürbiskerne
  • Hülsenfrüchte und Bohnen
  • Kräuter
  • Ginko
  • Rosenwurz (Rhodiola Rosea)
  • Zwiebeln
  • Knoblauch
  • Muskatnuss
  • Paprika
  • Tee
  • Grüner Tee
  • Roter Traubensaft
  • Organische Pflanzenöle
  • Olivenöl
  • Rapsöl
  • Hefe (Hefeflocken)
  • Vollkornprodukte
  • Äpfel
  • Orange
  • Birnen
  • Erdbeeren
  • Wassermelonen
  • Stachelbeeren
  • Mango
  • Kirschen
  • Kürbisse
  • Gurken
  • Paprika
  • Tomaten
  • Auberginen
  • Zucchini

Mehr Informationen zu den oben genannten Lebensmitteln finden Sie unter den entsprechenden Artikeln zu diesen Lebensmitteln. Dieser Bereich wird zukünftig weiter ausgebaut, denn die Nahrung ist ein wichtiger Punkt für den Körper und somit auch für das Gedächtnis.

Kürbis

Kürbisse sind zwar Früchte aber sie gehören laut der (botanischen) Definition zu Obst (da sie aus befruchteten Blüten entstehen).

Kürbisse bestehen zu über 90 % aus Wasser, weshalb ihr Nährwert gering ist. Der Gehalt von Vitaminen und Mineralien ist im Fruchtfleisch (ohne Kerne) ebenfalls gering.

Bitter schmeckende Kürbis(-gerichte) sollten nicht verzehrt werden. Den bitteren Geschmack verursachen die giftigen Bitterstoffe Cucurbitacine, welche durch den Kochprozess nicht verändert werden, und die die Magen- und Darmschleimhaut angreifen können. Besonders durch Rückkreuzung (selbstgezogener Samen) oder Kreuzung mit anderen Kürbispflanzen (Zucchini) kann ein erhöhter Gehalt an Cucurbitacinen resultieren.

Quelle: de.Wikipedia

Meine eigene Bewertung für das Gedächtnistraining

Die Kürbisfrucht enthält einen sehr hohen Anteil an Wasser. Ausreichend Flüssigkeit ist für das Gehirn sehr wichtig. Ansonsten hat der Kürbis keine besonderen Vorteile für das Gedächtnis(-training).

Die Kerne sollten immer entfernt werden und nicht roh mitgegessen werden.

Das Essen von Kürbissen allein ersetzt nicht die täglich ausreichende Versorgung mit Flüssigkeit.

 

Hinweis
Bitte verwenden Sie diese Information nicht als Grundlage Ihrer gesundheitlichen Entscheidungen. Dieser Text dient nicht der Selbstdiagnose und ersetzt keinesfalls eine ärztliche Untersuchung.

Für die Aktualität oder Richtigkeit bzw. Vollständigkeit der Information kann keine Gewähr übernommen werden. Der Artikel dient der allgemeinen Information und Sensibilisierung.

Tomate

Die Tomate ist eine Pflanzenart aus der Familie der Nachtschattengewächse und damit mit Kartoffeln, Paprika und der Aubergine verwandt. Tomaten sind Früchte und gehören laut der (botanischen) Definition zu Obst (da sie aus befruchteten Blüten entstehen).

Hauptbestandteil der Tomate ist Wasser (etwa 95 Prozent), außerdem enthält sie Vitamin A, B1, B2, C, E, Niacin, sekundäre Pflanzenstoffe sowie Mineralstoffe, besonders Kalium und Spurenelemente.
(Quelle: wikipedia.de)

Meine eigene Bewertung für das Gedächtnistraining

Tomaten besitzen, je nach Sorte und Reifegrad, eine Geschmacksvielfalt, welche die Geschmacksnerven und den Geruchssinn stimulieren, darüber hinaus enthalten sie noch einen hohen Anteil an Feuchtigkeit.

Ausreichend Flüssigkeit ist für unser Gehirn extrem wichtig.

Allerdings ersetzt das Essen von Tomaten allein nicht die täglich ausreichende Versorgung mit Flüssigkeit.

Hinweis
Bitte verwenden Sie diese Information nicht als Grundlage Ihrer gesundheitlichen Entscheidungen. Dieser Text dient nicht der Selbstdiagnose und ersetzt keinesfalls eine ärztliche Untersuchung.

Für die Aktualität oder Richtigkeit bzw. Vollständigkeit der Information kann keine Gewähr übernommen werden. Der Artikel dient der allgemeinen Information und Sensibilisierung.

Paprika

Die Paprika ist zwar eine Frucht und gehört laut der (botanischen) Definition zu Obst (da sie aus befruchteten Blüten entsteht), als einjährige Pflanze wird sie als Gemüse bezeichnet.

Die Pflanzengattung Paprika (Capsicum) gehört zur Familie der Nachtschattengewächse (Solanaceae). Sie ist vor allem wegen ihrer Früchte bekannt, die als Gemüse und Gewürz verwendet werden. Je nach Größe, Farbe und Geschmack sowie Schärfe werden für viele Sorten besondere Namen wie z.B. Chili, Spanischer Pfeffer, Peperoni, Peperoncini oder Pfefferoni gebraucht. Die am weitesten verbreitete Art, zu der auch die meisten in Europa erhältlichen Paprika, Peperoni und Chilis gehören, ist Capsicum annuum. Fast alle Paprika enthalten – in sehr unterschiedlicher Konzentration – den Stoff Capsaicin, der die Schärfe erzeugt.

Die Vielzahl der Paprika-Sorten kann gut der Liste auf www.wikipedia.de entnommen werden. 

Während die Frucht der Paprika-Pflanze standardsprachlich und kulinarisch als Schote bezeichnet wird, handelt es sich botanisch gesehen um eine Beere (genauer gesagt um eine Trockenbeere, da das Perikarp bei der Reifung eintrocknet).

In dieser Bewertung hier geht es aber um die normale Gemüsepaprika, die sogenannte Glockenpaprika/Blockpaprika.

Glockenpaprika / Blockpaprika

Diese Paprikasorte ist der Klassiker der milden Gemüsepaprika und ist ausgereift in den Farben Rot, Gelb, Orange oder unausgereift in der Farbe Grün im Supermarkt und beim Gemüsehändler zu finden. Diese Sorte bringt kaum Schärfe mit sich. 
Unabhängig von der Farbe ist die Frucht reich an Vitamin C.  Je reifer die Paprika (rötlicher) desto höher ist ihr Vitamingehalt.

Die Paprika eignet sich gut zum Füllen mit Reis und Gehacktem oder roh zum Dippen. 

Meine eigene Bewertung für das Gedächtnistraining

Allerdings ist es heute schwer, richtige aromatische Blockpaprika auf dem Markt zu finden. Jedoch aufgrund der vielfältigen Verarbeitungsmöglichkeiten bringt sie leicht Abwechslung in den Alltag.

Beim Essen ist es nicht nur wichtig, das Gehirn mit Geschmacksinformationen zu füttern, sondern auch mit Farben und optischen Reizen zu animieren. Die Paprika verliert bei der Verarbeitung nur wenig ihre Farbe. Die Augen sind Sinnesorgane und „essen“ mit. Abwechslungsreiche Farben regen das Gehirn an.

Quelle: wikipedia.de

Hinweis
Bitte verwenden Sie diese Information nicht als Grundlage Ihrer gesundheitlichen Entscheidungen. Dieser Text dient nicht der Selbstdiagnose und ersetzt keinesfalls eine ärztliche Untersuchung.

Für die Aktualität oder Richtigkeit bzw. Vollständigkeit der Information kann keine Gewähr übernommen werden. Der Artikel dient der allgemeinen Information und Sensibilisierung.

Gehirnschwund / Hirnatrophie

Dass unser Gehirn mit den Jahren an Masse und Größe verliert, ist vollkommen normal. Man verliert ab dem 20. Lebensjahr etwa 50.000 bis 100.000 Hirnzellen täglich. Nur die über das Altersmaß hinausgehenden Veränderungen werden als Hirnatrophie, Gehirnatrophie oder Gehirnschwund bezeichnet. Langfristig kann Hirnatrophie zu neurologischen Ausfallerscheinungen und zum fortschreitenden Verlust der kognitiven Leistungsfähigkeit führen.

Diese Verluste zeichnen sich dadurch aus, dass sich die graue Substanz der Hirnrinde zurückbildet (kortikale Atrophie) oder ein Abbau der weißen Substanz (Marklager) stattfindet (subkortikale Atrophie).

Quelle:de.wikipedia.org/wiki/Hirnatrophie

Zucchini

Zucchini sind Früchte und gehören laut der (botanischen) Definition zu Obst (da sie aus befruchteten Blüten entstehen). Zucchini enthalten, wie andere Kürbissorten auch, viel Wasser und sind kalorienarm.

Bitte beachten Sie jedoch, bitter schmeckende Zucchini (-gerichte) enthalten Bitterstoffe (Cucurbitacine), sie dürfen nicht verzehrt und müssen entsorgt werden (Kompost). Sie sind sehr giftig und rufen auch in kleinen Mengen Übelkeit, Erbrechen und Durchfall bis hin zu lebensbedrohlichen Darmschäden hervor.

Meine eigene Bewertung für das Gedächtnistraining

Die Zucchini besitzt einen sehr hohen Anteil an Wasser. Nach Art der Zubereitung wird zum Teil, insbesondere beim Grillen, Feuchtigkeit entzogen.

Ausreichend Flüssigkeit ist für unser Gehirn extrem wichtig.

Allerdings ersetzt das Essen von Zucchini allein nicht die täglich ausreichende Versorgung mit Flüssigkeit.

Hinweis
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Aubergine

Auberginen sind Früchte und gehören laut der (botanischen) Definition zu Obst (da sie aus befruchteten Blüten entstehen).

Bestandteile der Aubergine
nach wikipedia.de
Wasser92,6 %
Eiweiß1,0 %
Fett0,2 %
Kohlenhydrate4,0 %
Ballaststoffe2,8 %
Mineralstoffe0,5 %
Brennwert90 kJ (22 kcal) pro 100 g

Meine eigene Bewertung für das Gedächtnistraining

Die Aubergine enthält grundsätzlich einen sehr hohen Anteil an Wasser. Je nach Art der Zubereitung wird ihr bei den meisten Gerichten mit Aubergine, insbesondere beim Grillen, das Wasser entzogen. Jedoch auch nach einer solchen Prozedur ist in der Regel noch Feuchtigkeit vorhanden.

Ausreichend Flüssigkeit ist für unser Gehirn wichtig.

Allerdings ersetzt das Essen von Auberginen allein nicht die täglich ausreichende Versorgung mit Flüssigkeit. Eine ausgewogene Ernährung ist für den Körper sehr wichtig.

Hinweis
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Gurke

Die Salatgurke ist der häufigste und gebräuchlichste Typ der Gurkenfamilie. Gurken sind zwar Früchte, gehören aber laut der (botanischen) Definition zu Obst (da sie aus befruchteten Blüten entstehen).

Nährwerte pro 100g Gurken (roh) nach wikipedia.de
Brennwert65 kJ (15 kcal)
Wasser95,23 g
Eiweiß0,65 g
Kohlenhydrate3,63 g
– davon Zucker1,67 g
– Ballaststoffe0,5 g
Fett0,11 g

Meine eigene Bewertung für das Gedächtnistraining

Wie aus der Nährwerttabelle ersichtlich ist, enthält die Salatgurke einen sehr hohen Anteil an Wasser.

Ausreichend Flüssigkeit ist fürs das Gehirn sehr wichtig.

Allerdings ersetzt das Essen von Gurken allein nicht die täglich ausreichende Versorgung mit Flüssigkeit.

Hinweis
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Neue Gehirnzellen im Alter

Eine Studie geht davon aus, dass auch ältere Menschen im Hippocampus neue Hirnzellen bilden. Jedoch werden bei älteren Personen weniger Blutgefäße und weniger Verbindungen zwischen den Neuronen
gebildet als bei jüngeren Menschen.

Quellen: https://www.cell.com/cell-stem-cell/fulltext/S1934-5909(18)30121-8

Somit zeigt sich wieder die Großartigkeit des menschlichen Körpers. Auch wenn es eine Vielzahl Faktoren gibt, welche auf die Neubildung von Gehirnzellen großen Einfluss nehmen, schlummert doch in jedem Menschen während des „Altwerdens“ noch einiges an Potenzial. Deshalb sollte man seinem Gehirn auch weiterhin die Möglichkeit geben, sich weiter zu entwickeln. Man kann also nie zu spät mit dem Gedächtnistraining loslegen!


Übung: Fantasie und Kreativität

Das Gehirn gewöhnt sich an, in bestimmten festen Bahnen zu denken, und greift dafür auf die dazu passenden gespeicherten Bilder zurück. Fragt Sie jemand „Wie sieht eine Katze aus?“, dann haben Sie eine eigene Vorstellung, wie diese auszusehen hat. Diese Beschreibung werden Sie höchst wahrscheinlich auch beim nächsten Mal, wenn Sie gefragt werden, wieder abgeben. Das Gedächtnis hat für jeden Begriff ein eigenes Bild abgespeichert. Ihr Gehirn wird dabei kaum beansprucht. Handelt es sich aber um bekannte Begriffe, die kombiniert werden, aber so nicht zusammen gehören, beginnt das Nachdenken im Gehirn. Soll der Begriff auch noch optisch dargestellt werden, werden eine Vielzahl von Gehirnarealen aktiviert.  Hierzu dient die folgende Übung.

Gedächtnistrainingsaufgabe

Nehmen Sie sich ein Blatt Papier und einen Stift.

Zeichen Sie jetzt jeweils ein Objekt, Gebilde, Figur etc., das folgende 3 Worte vereint und darstellt. Jedes einzelne Wort soll für Sie erkenbar dargestellt sein und etwas Neues ergeben.

 

Beispiel: Eistüte + Fahrrad+ Wurm

Ergebnis:

Nehmen Sie sich die folgenden Wörter und beginnen Sie zu malen. Bitte überlegen Sie nicht lange, sondern beginnen Sie mit der Zeichnung eines Wortes und lassen Sie dann die anderen Wörter in das Bild einfließen.

  1. Baum, Flasche, Hund
  2. Rose, WC, Buch
  3. Boot, Frau, Apfel
  4. Auto, Kohl, Fuß
  5. Decke, Stuhl, Vulkan
  6. Brett, Stein, Ofen
  7. Schuh, Schlange, Hemd
  8. Sonne, Flugzeug, Birne
  9. Schrank, Vase, Fernseher
  10. Katze, Schildkröte, Giraffe

Für die 10 Bilder ist in etwa eine Zeit von 30 Minuten angesetzt.

Spargel und das Gedächtnis

Spargel

Der grüne und weiße Spargel enthält Vitamine, z.B. Vitamin C, B1, B2, Kalium, sekundäre Pflanzenstoffe z.B. Anthozyane und Carotinoide, Folsäure. Er besteht aus ca. 93% Wasser und gilt als kalorienarm.

Quelle:  https://de.wikipedia.org/wiki/Spargel

Meine eigene Bewertung für das Gedächtnistraining

Die Folsäure ist wichtig bei der Zellneubildung und -teilung.

Vitamine werden vom Nervensystem benötigt. Flüssigkeit ist fürs Gehirn notwendig. Allerdings ersetzt Spargelessen alleine nicht die tägliche ausreichende Versorgung mit Flüssigkeit.

 

Hinweis
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KVK-Trigramm

Im Rahmen der experimentellen Erforschung des Gedächtnisses hat der deutsche Psychologe Hermann Ebbinghaus (1885) festzustellen versucht, wie viele „sinnlose“ bzw „sinnarme“ einfache Buchstabenkombinationen sich ein Mensch merken kann.
Dazu verwendet er eine Kombination von Buchstaben, bestehend aus einem Konsonanten, einem Vokal und einem weiteren Konsonanten (KVK).

Dieses System ist leicht verständlich, da nur 3 Buchstaben pro „Silbe“ verwendet werden, jedoch gibt es wenig Möglichkeiten zu Assoziationen in der deutschen Sprache, weshalb das System unabhänig von der Vorbildung verschiedener Personen fast vergleichbare Werte liefern kann.

Übung:

Versuchen Sie die folgende Übung selbst und mit Freunden!

1. Grundübung

1. Lesen Sie sich die 20 Kombinationen in der Liste durch.
2. Schreiben Sie, ohne auf die Liste zu schauen, die Kombinationen auf. Versuchen Sie dabei auch die Reihenfolge einzuhalten.

Liste:

NOL
WOX
CAZ
BIJ
XUZ
ZIX
YUV
BIX
BIY
ZAY
KUW
RAK
LOX
XOT
ZAM
QIW
COT
QAZ
VOT
XIZ

2. Schwierigkeitsgrad steigern

  • Wiederholen Sie diesen Vorgang nach 15 Minuten, ohne sich die Liste vorher noch einmal anzuschauen.
  • Wiederholen Sie diesen Vorgang am Abend, ohne sich die Liste vorher noch einmal anzuschauen.

Schmerzfaktor Chili / Chilipulver ?

Chilipulver ist in der Regel eine Gewürzmischung.

Sie besteht meisten aus Cayennepeffer (der in Deutschland auch oft auch nur als Chili bezeichnet wird), Kreuzkümmel, Oregano etc .

„Richtiger Cayennepeffer“ wird aus der Pflanzengattung Paprika (Capsicum) gewonnen. Zu ihr gehören eine Reihe von Gewächsen, die als scharf bekannt sind, wie Chili, Spanischer Pfeffer, PeperoniPeperoncini oder Pfefferoni.

Die Schärfe wird dabei in Scoville-Einheiten angegeben, welche durch den Capsaicin-Gehalt gebildet wird. Chili enthält außerdem Vitamin C.

Auch hier gilt nicht der Grundsatz, viel hilft viel. Der durch die Schärfe verursachte „Schmerz“ regt zwar die Sinne an, aber schon kleinste Mengen können zu viel Schmerz verursachen.

Forscher haben festgestellt, dass der TRPV1-Rezeptor (Eiweiß) sowohl bei Schmerzen als auch beim Speichern von Erinnerungen beteiligt ist.

Insoweit könnte sich zu viel Chili-Schmerz negativ auf die Speicherung von Informationen / vorhandenen Erinnerungen auswirken.

Meine eigene Bewertung für das Gedächtnistraining

Ob Chilipulver oder Chili direkt, richtig dosiert stimuliert dieses den Körper, ohne als Schmerz wahrgenommen zu werden. Das führt wiederum zu mehr Abwechslung und Aufmerksamkeit.

Tut das Essen „weh“, war die Dosis zu hoch und der Schmerz verhindert bzw. beeinträchtigt die Aufnahmefähigkeit von Informationen.

Sobald man merkt, dass man mit dem Würzen Schwierigkeiten hat, sollte man auf Chili lieber verzichten.

 

Quelle:

http://de.wikipedia.org/wiki/Chilipulver

http://de.wikipedia.org/wiki/Cayennepfeffer

http://de.wikipedia.org/wiki/Paprika

http://www.faz.net/aktuell/wissen/medizin-ernaehrung/algesiologie-gut-gegen-schmerz-und-schlecht-fuer-das-gedaechtnis-1544712.html

Hinweis
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Für die Aktualität oder Richtigkeit bzw. Vollständigkeit der Information kann keine Gewähr übernommen werden. Der Artikel dient der allgemeinen Information und Sensibilisierung.