Nutzt buddhistisches Denken das Gehirn besser?

Auf der Homepage www.welt.de hat Herr Jörg auf dem Hövel am 31.7.2009 einen interessanten Artikel unter der Schlagzeile „Buddhistisches Denken nutzt das Gehirn besser“ veröffentlicht.

In wie weit man seinem Resumé folgt, muss jeder selbst entscheiden. Ob man das Gehirn mit einem „Muskel“ oder einem „eigener Körper“ vergleicht, kann dahingestellt bleiben. Wichtig ist, dass eine einseitige Ausrichtung bei Übungen auf nur einen „Aufgabenbereich“ als nicht ausreichend angesehen werden kann. 

Genau hier setzen meine Übungen im ganzheitlichen Gedächtnistraining an.

Bewegungsübung zur Koordination und Konzentration II

Diese Gedächtnistrainigsübung ist eine Erweiterung der Bewegungsübung zur Koordination und Konzentration

Diese Bewegungsübung stellt nicht nur eine Augen-Hand-Koordination dar, sondern Ihr Gehirn wird mit jedem Durchgang versuchen, sich die Buchstaben-Kombinationen bzw. die Bewegungsfolgen zu merken, um die Bewegungen schneller und flüssiger ausführen zu können und dem laut ausgesprochenen Befehl (Buchstaben) zuvorzukommen.

Übung:

1) Grundübung

Bitte lesen Sie zuerst die Grundübung  Bewegungsübung zur Koordination und Konzentration  durch und führen Sie diese aus.

 

2) Schwierigkeitsgrad steigern.

Jetzt lesen Sie die Buchstaben noch einmal laut vor, versuchen Sie dabei die Lesegeschwindigkeit (und damit die Bewegungsgeschwindigkeit) zu verdoppeln. Sobald Sie zwei identische Buchstaben hintereinander vorgelesen haben, klatschen Sie dazu noch in die Hände, bevor Sie den nächsten Buchstaben vorlesen.

A A Klatschen A B B Klatschen B ….

3) Wiederholungen

Wiederholen Sie diese Übungen alle zwei Tage.

Bewegungsübung zur Koordination und Konzentration

Diese Bewegungsübung stellt nicht nur eine Augen-Hand-Koordination dar, sondern Ihr Gehirn wird mit jedem Durchgang versuchen, sich die Buchstaben-Kombinationen bzw. die Bewegungsfolgen zu merken, um die Bewegungen schneller und flüssiger ausführen zu können und dem laut ausgesprochenen Befehl (Buchstaben) zuvorzukommen.

Übung:

Merken Sie sich die folgenden Anweisungen!

A = Legen Sie die rechte Hand auf das linke Knie.

B = Legen Sie die linke Hand auf das rechte Knie.

C = Legen Sie  die rechte Hand auf die rechte Schulter

D = Legen Sie die linke Hand auf das linke Knie

1) Grundübung

Jetzt lesen Sie jeden einzelnen Buchstaben laut vor und führen dabei die obige Anweisung zu dem jeweiligen Buchstaben aus. Versuchen Sie beim Vorlesen eine gleichbleibende Geschwindigkeit beizubehalten.

A A A B B B C C C D D D A A A B B B B C C D D D A A C C C B B B A D D D C C A B B C C D D C A A C B B A D C A D A B C D A A B C C C D A B C D D D C B A C A C B C D A C

 

2) Wiederholungen

Wiederholen Sie diese Übungen alle zwei Tage.

 

3) Erweiterung

Wenn Ihnen diese Übung leichtfällt, dann nehmen Sie die nächste Stufe in Angriff.

Bewegungsübung zur Koordination und Konzentration II

Curry für das Gedächtnis

Curry

Curry selbst ist nur eine Gewürzmischung. Aus diesem Grund gibt es eine unzählige Anzahl von Curry. Der Hauptbestandteil ist bei vielen Kurkuma (Gelber Ingwer). Kurkuma enthält Curcumin.

Curcumin sagt man nach, dass es krebshemmende, antioxidative und entzündungshemmende Wirkung hat, sowie den Cholesterinspiegel senkt und das Immunsystems stärkt.  Curcumin ist jedoch ein sekundärer Pflanzenstoff, welchen der menschliche Körper nur in geringen Mengen aufnimmt. Die Menge ist allerdings zu gering, um deutliche Veränderungen zu belegen. Da Curcumin jedoch auch zu Blutungen führen kann, sollte man diesen Stoff nicht in großen Mengen zu sich nehmen. Auch bei Curry den Grundsatz beachten: Viel hilft nicht immer viel.

Meine eigene Bewertung für das Gedächtnistraining

Curry, als duftende Gewürzmischung, regt die Sinne an, was sich positiv auf Kreativität, Aufmerksamkeit und Erinnerungen auswirken kann. Ab und zu verwendet, bringt Curry Abwechslung in unsere Geschmacks- und Geruchswelt, insbesondere da es viele verschiedene Mischungen gibt. Insoweit lohnt es sich, z.B. im asiatischen oder indischen Supermarkt zu stöbern.

 

Quelle:

http://de.wikipedia.org/wiki/Curcumin

http://de.wikipedia.org/wiki/Kurkuma

Globale Amnesie

Globale Amnesie

Bei der schwersten Form der Amnesie können alte Ereignisse und Erinnerungen nicht mehr abgerufen werden. Die Informationen sind im Gehirn blockiert, obwohl das prozedurale Gedächtnis inhaltlich oft erhalten ist. Die Person ist in der Lage, Fragen zu beantworten, aber hat keinen Bezug mehr zur Situation, in der sie sich befindet.

Transiente Globale Amnesie (TGA) oder amnestische Episode

Die Transiente Globale Amnesie (TGA) oder amnestische Episode ist eine neurologische Erkrankung, die gehäuft im höheren Lebensalter auftritt und zu einer vorübergehenden Störung des Gedächtnisses führt. Die Ursache ist in einer vorübergehenden Funktionsstörung zu sehen.

Schlaganfall und Gedächtnisstörung

Nach einem Hirninfarkt (Schlaganfall) treten öfters Gedächtnisstörungen auf. Abhängig davon, wie schwer der Hirninfarkt war und welche Hirnzentren betroffen sind, wirken sich die Schäden ganz unterschiedlich aus.

Teilweise können keine alten Informationen abgerufen werden, teilweise keine neuen gespeichert werden, oder es treten öfters plötzliche Sprachfehler bzw. Vergesslichkeiten auf.

Hiergegen vorzugehen ist sehr schwierig. Entsprechende Übungen mit Schwerpunkten aus den Bereichen Wahrnehmung, Konzentration, Logisches Denken, Merkfähigkeit und Memotechniken helfen, den Alltag leichter zu meistern und andere Wege zu Informationen zu erschließen.

Übung: Quadrate

Übung: Quadrate

Wie viele Quadrate sehen Sie in dieser Abbildung?

Hilfe:
Es sind mehr als 40 Quadrate und weniger als 60 Quadrate!

Gedächtnistrainingseffekte:
In dieser Übung wird ein strukturiertes und logisches Denken gefordert.

Insbesondere muss man sich darauf konzentrieren, die verschiedenen Quadrate sich einzeln sichtbar zu machen und zu prüfen, ob sich mit oder aus einem Quardrate weiter bilden lassen.

Die Augenkoordination ist hierbei zu beachten. Weshalb eine solche Übung, insbesondere bei einem eingeschränktem Sichtfeld eine erhöhte Anforderung darstellt.