Nutzt buddhistisches Denken das Gehirn besser?

Auf der Homepage www.welt.de hat Herr Jörg auf dem Hövel am 31.7.2009 einen interessanten Artikel unter der Schlagzeile „Buddhistisches Denken nutzt das Gehirn besser“ veröffentlicht.

In wie weit man seinem Resumé folgt, muss jeder selbst entscheiden. Ob man das Gehirn mit einem „Muskel“ oder einem „eigener Körper“ vergleicht, kann dahingestellt bleiben. Wichtig ist, dass eine einseitige Ausrichtung bei Übungen auf nur einen „Aufgabenbereich“ als nicht ausreichend angesehen werden kann. 

Genau hier setzen meine Übungen im ganzheitlichen Gedächtnistraining an.

Schlaganfall und Gedächtnisstörung

Nach einem Hirninfarkt (Schlaganfall) treten öfters Gedächtnisstörungen auf. Abhängig davon, wie schwer der Hirninfarkt war und welche Hirnzentren betroffen sind, wirken sich die Schäden ganz unterschiedlich aus.

Teilweise können keine alten Informationen abgerufen werden, teilweise keine neuen gespeichert werden, oder es treten öfters plötzliche Sprachfehler bzw. Vergesslichkeiten auf.

Hiergegen vorzugehen ist sehr schwierig. Entsprechende Übungen mit Schwerpunkten aus den Bereichen Wahrnehmung, Konzentration, Logisches Denken, Merkfähigkeit und Memotechniken helfen, den Alltag leichter zu meistern und andere Wege zu Informationen zu erschließen.

Übung: Quadrate

Übung: Quadrate

Wie viele Quadrate sehen Sie in dieser Abbildung?

Hilfe:
Es sind mehr als 40 Quadrate und weniger als 60 Quadrate!

Gedächtnistrainingseffekte:
In dieser Übung wird ein strukturiertes und logisches Denken gefordert.

Insbesondere muss man sich darauf konzentrieren, die verschiedenen Quadrate sich einzeln sichtbar zu machen und zu prüfen, ob sich mit oder aus einem Quardrate weiter bilden lassen.

Die Augenkoordination ist hierbei zu beachten. Weshalb eine solche Übung, insbesondere bei einem eingeschränktem Sichtfeld eine erhöhte Anforderung darstellt.