SPECT

SPECT ist die Abkürzung für Single Photon Emission Computed Tomography (Einzelphotonen-Emissions-Computertomografie auf Deutsch).

Es wird eine schwach radioaktive Substanz verabreicht. Beim Verfall der Substanz entsteht Gammastrahlung, welche gemessen wird. Je aktiver die biologische Aktivität eines Gewebebereichs (Organ) ist, desto mehr radioaktives Material kann sich dort anreichern.

Bei der SPECT rotieren Messköpfe um den Körper herum. Die so gewonnenen Messergebnisse werden in Bilder umgerechnet. So kann auch der Blutfluss im Gehirn gemessen/dargestellt werden. Je intensiver, desto höher ist dort die Stoffwechselaktivität oder Krankheitsaktivität.  So werden Hinweise auf degenerative Erkrankungen (z.B. bei Alzheimer, Parkinson) oder Durchblutungsstörungen (z.B. Schlaganfall, Tumore) geliefert.

 

Quelle:

http://de.wikipedia.org/wiki/Einzelphotonen-Emissionscomputertomographie

http://de.wikipedia.org/wiki/Emissionscomputertomographie

 

PET

PET ist die Abkürzung für Positronen-Emissions-Tomographie.

Es wird eine schwach radioaktive Substanz verabreicht. Die Verteilung dieser Substanz  im Körper wird gemessen. Je aktiver die biologische Aktivität eines Gewebebereichs (Organ) ist, desto mehr Material kann sich dort anreichern.

Die gewonnenen Messergebnisse werden in Bilder umgerechnet. So kann auch der Blutfluss im Gehirn gemessen/dargestellt werden. Je intensiver, desto höher ist dort die Stoffwechselaktivität oder Krankheitsaktivität. So werden Hinweise auf degenerative Erkrankungen (z.B. bei Alzheimer, Parkinson) oder Durchblutungsstörungen (z.B. Schlaganfall, Tumore) geliefert.

 

Quelle:

http://de.wikipedia.org/wiki/Positronen-Emissions-Tomographie

http://de.wikipedia.org/wiki/Emissionscomputertomographie

Gehirnforschung

Immer wieder versuchen Forscher,  ein genaues System zu finden, wie unser Gehirn arbeitet. Nunmehr haben Wissenschaftler versucht, die Methoden auf einen einfachen simulierten Computerchip (MOS 6502 mit 3.510 Transistoren), der aus dem Computer C-64 von Commodore bekannt ist, anzuwenden.

Das menschliche Gehirn hat geschätzt ca. 100 Milliarden Neuronen. Im Vergleich dazu sind die Schaltkreise des durch den Menschen konstruieren Chip übersichtlich und klar strukturiert.

Es sollte also einfach sein, festzustellen und zu ermitteln, welcher Bereich welche Aufgabe hat, und welche Wirkungen gezielte Störungen einzelner Transistoren erzielen. Schließlich kann sich der Computer nicht selbst regenerieren oder seine Strukturen ändern. Hierzu wurden eine Reihe von verschiedener Tests durchgeführt.

Mit dem Ergebnis:
Die heutigen Methoden reichen nicht aus, um den einfachen Computerchip gesichert zu erklären, insbesondere, welche Funktionen Transistoren oder Bereiche haben. Insoweit stellt sich die Frage, ob die Methoden für das menschliche, komplexere Gehirn geeignet sind.

Den interessanten Bericht von Jonas und Kording können Sie unter
Could a Neuroscientist Understand a Microprocessor? nachlesen.

Notizen als Erinnerungsstütze

Eine Unterstützung im Alltag sind externe Katalogsysteme oder einfach gesagt Notizen, Kalender, Hinweise.

Es ist kein Fehler, sich Sachen aufzuschreiben. Es wertet Sie auch nicht ab, wenn Sie sich Dinge aufschreiben, viel besser, als wenn man sie „vergisst“.

Das Gehirn freut sich, wenn es Unterstützung beim Kramen im Gedächtnis bekommt. Das Gedächtnis ist keine schön aufgeräumte Bibliothek, wo Wissen und Informationen von A nach Z oder nach Datum sortiert bereit stehen, um abgefragt zu werden.

Übung:

  • Testen Sie sich einfach mal selbst! Setzen Sie sich hin und schreiben Sie alle Wörter, die Sie kennen und die mit O beginnen auf.

Wenn Sie fertig sind, stecken Sie den Zettel in Ihre Hosentasche.

Ihnen werden in den nächsten Stunden in den unmöglichsten Situationen und an anderen Orten viele weitere Wörter mit O einfallen, die noch nicht auf Ihrer Liste stehen.

Ihr Gehirn arbeitet also im Hintergrund weiter an der Aufgabe und ist nicht mit dem Einstecken des Zettels in die Hosentasche abgeschaltet. Das Gehirn nutzt die Fähigkeit, eine Information mit einer Vielzahl von anderen Informationen zu verknüpfen, um sie später auf verschiedenen Wegen wieder abzurufen. Durch diese Verknüpfungen erhält die Information eine höhere Priorität im Gedächtnis.

Denken Sie daran, dass Sie Sachen, die Sie früher in der Schule auf Spickzettel geschrieben haben, weil Sie meinten, sie sich nicht merken zu können, dann doch oft noch in Erinnerung hatten und Sie den Spickzettel im Nachhinein als unnötig empfunden haben.

Sobald Sie sich eine Notiz anschauen, werden Sie oft feststellen, dass Sie nicht mehr als die ersten Worte lesen müssen, um sich an den Rest des Inhaltes zu erinnern. Teilweise reicht es als Erinnerungsstütze auch aus, dass Sie den Notizzettel nur sehen, oder dass ein Datum im Kalender mit einem Symbol markiert ist.

Curry für das Gedächtnis

Curry

Curry selbst ist nur eine Gewürzmischung. Aus diesem Grund gibt es eine unzählige Anzahl von Curry. Der Hauptbestandteil ist bei vielen Kurkuma (Gelber Ingwer). Kurkuma enthält Curcumin.

Curcumin sagt man nach, dass es krebshemmende, antioxidative und entzündungshemmende Wirkung hat, sowie den Cholesterinspiegel senkt und das Immunsystems stärkt.  Curcumin ist jedoch ein sekundärer Pflanzenstoff, welchen der menschliche Körper nur in geringen Mengen aufnimmt. Die Menge ist allerdings zu gering, um deutliche Veränderungen zu belegen. Da Curcumin jedoch auch zu Blutungen führen kann, sollte man diesen Stoff nicht in großen Mengen zu sich nehmen. Auch bei Curry den Grundsatz beachten: Viel hilft nicht immer viel.

Meine eigene Bewertung für das Gedächtnistraining

Curry, als duftende Gewürzmischung, regt die Sinne an, was sich positiv auf Kreativität, Aufmerksamkeit und Erinnerungen auswirken kann. Ab und zu verwendet, bringt Curry Abwechslung in unsere Geschmacks- und Geruchswelt, insbesondere da es viele verschiedene Mischungen gibt. Insoweit lohnt es sich, z.B. im asiatischen oder indischen Supermarkt zu stöbern.

 

Quelle:

http://de.wikipedia.org/wiki/Curcumin

http://de.wikipedia.org/wiki/Kurkuma

Wasser

Wasser – Ein Grundpfeiler für das Gedächtnis!

Das Wort „Wasser“ leitet sich vom Althochdeutschen „wazzar“ „das Feuchte, Fließende“, ab. Also nicht nur an Mineralwasser oder Sprudel denken!

Unser Körper arbeitet wie eine Dampfmaschine und verbraucht Flüssigkeit. Insbesondere das Gehirn braucht auch im Ruhezustand eine Menge Energie, für deren Erzeugung es Flüssigkeiten (Wasser) bedarf.

Das Gehirn besteht zu ca. 75% aus Wasser. Wie für den gesamten Körper, ist es wichtig, für einen gesunden und ausreichenden Wasserstand zu sorgen.

Kinder und Jugendliche bemerken meisten die Durst-Signale des Körpers deutlicher und wollen dann sofort etwas zu trinken haben.
Erwachsenen verschieben die Erfüllung dieses Bedürfnisses im Alltag eher kontrolliert auf Zeiten, wenn es ihnen gerade passt.
Mit zunehmendem Alter wird dieses Bedürfnis nicht mehr richtig wahrgenommen. Aus diesem Grund muss man sich insbesondere im Alter zwingen, regelmäßig Getränke zu sich zu nehmen.

Allgemein geht man von einem Bedarf von ca. 2,5 Liter Flüssigkeit täglich für Männer aus, bei Frauen liegt der Bedarf bei ca. 2 Liter. Dieser Wert ist nur eine grobe Richtschnur. Wer viel in Aktion ist, braucht deutlich mehr Flüssigkeit. Auch das Denken an sich verbraucht schon ordentlich Flüssigkeit.

Als Großverbraucher ist das Gehirn als Erstes von Wassermangel (Dehydratation) betroffen. Konzentrationsstörungen treten umgehend auf. Das Gehirn braucht deutlich länger, um Sachverhalte zu erfassen, auszuwerten und Entscheidungen zu treffen.

Auch die Merkfähigkeit wird stark reduziert, der Zugriff zum Langzeitgedächtnis wird erheblich gestört, und das Abspeichern neuer Informationen wird eingeschränkt.

Meine eigene Bewertung für das Gedächtnistraining:

Flüssigkeit ist für das Gehirn unverzichtbar!

Gehirnnahrung – Denkunterstützung durch die Ernährung (Übersicht)

Nahrung für das Gehirn

Diese Tipps beziehen sich nur auf Nahrungsmittel, welchen man einen positiven Effekt für die Gehirntätigkeit zusagt. Wie in allen Bereichen, ist natürlich der übermäßige Genuss einzelner Lebensmittel kontraproduktiv für den Körper und damit auch für das Gehirn. Insoweit ist immer auf eine Balance beim Essen zu achten, es können jedoch leichte Akzente gesetzt werden.

Übersicht über einzelne Lebensmitteln

  • Wasser
  • Fisch
  • Algen
  • Rotes Fleisch und Leber – Eisenhaltige Nahrungsmittel
  • Früchte
  • Ananas
  • Bananen
  • Beeren
  • Heidelbeeren
  • Holunderbeeren
  • Schwarze Johannisbeeren
  • Himbeeren
  • Eier
  • Milchprodukte- Kalziumreiche Nahrungsmittel
  • Joghurt
  • Soja
  • Blattgemüse und Kreuzblütler
  • Kohl
  • Rüben
  • Kohlrabi
  • Blumenkohl
  • Rosenkohl
  • Senfblätter
  • Curry
  • Wasserkresse
  • Spinat
  • Karotten
  • Pilze
  • Zwiebeln
  • Spargel
  • Sprotten
  • Kopfsalat
  • Avocado
  • Brokkoli
  • Schokolade
  • Dunkle Schokolade
  • Nüsse
  • Kerne
  • Leinsamenkerne
  • Geröstete Kürbiskerne
  • Hülsenfrüchte und Bohnen
  • Kräuter
  • Ginko
  • Rosenwurz (Rhodiola Rosea)
  • Zwiebeln
  • Knoblauch
  • Muskatnuss
  • Chili
  • Paprika
  • Tee
  • Grüner Tee
  • Roter Traubensaft
  • Organische Pflanzenöle
  • Olivenöl
  • Rapsöl
  • Hefe (Hefeflocken)
  • Vollkornprodukte

Mehr Informationen zu den oben genannten Lebensmitteln finden Sie unter den entsprechenden Artikeln zu diesen Lebensmitteln. Dieser Bereich wird zukünftig weiter ausgebaut, denn die Nahrung ist ein wichtiger Punkt für den Körper und somit auch für das Gedächtnis.

Hirnrinde / Cortex

Cortex (Hirnrinde)

Die Hirnrinde (lat. cortex) bilden Nervenzellen, die sich als dünne Schicht am äußeren Rand des Großhirns (cortex cerebri) und des Kleinhirns (cortex cerebelli) befinden.

Der Cortex zeichnet sich hauptsächlich durch „graue Nervenzellen“ (substantia grisea) aus.