Schmerzfaktor Chili / Chilipulver ?

Chilipulver ist in der Regel eine Gewürzmischung.

Sie besteht meisten aus Cayennepeffer (der in Deutschland auch oft auch nur als Chili bezeichnet wird), Kreuzkümmel, Oregano etc .

„Richtiger Cayennepeffer“ wird aus der Pflanzengattung Paprika (Capsicum) gewonnen. Zu ihr gehören eine Reihe von Gewächsen, die als scharf bekannt sind, wie Chili, Spanischer Pfeffer, PeperoniPeperoncini oder Pfefferoni.

Die Schärfe wird dabei in Scoville-Einheiten angegeben, welche durch den Capsaicin-Gehalt gebildet wird. Chili enthält außerdem Vitamin C.

Auch hier gilt nicht der Grundsatz, viel hilft viel. Der durch die Schärfe verursachte „Schmerz“ regt zwar die Sinne an, aber schon kleinste Mengen können zu viel Schmerz verursachen.

Forscher haben festgestellt, dass der TRPV1-Rezeptor (Eiweiß) sowohl bei Schmerzen als auch beim Speichern von Erinnerungen beteiligt ist.

Insoweit könnte sich zu viel Chili-Schmerz negativ auf die Speicherung von Informationen / vorhandenen Erinnerungen auswirken.

Meine eigene Bewertung für das Gedächtnistraining

Ob Chilipulver oder Chili direkt, richtig dosiert stimuliert dieses den Körper, ohne als Schmerz wahrgenommen zu werden. Das führt wiederum zu mehr Abwechslung und Aufmerksamkeit.

Tut das Essen „weh“, war die Dosis zu hoch und der Schmerz verhindert bzw. beeinträchtigt die Aufnahmefähigkeit von Informationen.

Sobald man merkt, dass man mit dem Würzen Schwierigkeiten hat, sollte man auf Chili lieber verzichten.

 

Quelle:

http://de.wikipedia.org/wiki/Chilipulver

http://de.wikipedia.org/wiki/Cayennepfeffer

http://de.wikipedia.org/wiki/Paprika

http://www.faz.net/aktuell/wissen/medizin-ernaehrung/algesiologie-gut-gegen-schmerz-und-schlecht-fuer-das-gedaechtnis-1544712.html

SPECT

SPECT ist die Abkürzung für Single Photon Emission Computed Tomography (Einzelphotonen-Emissions-Computertomografie auf Deutsch).

Es wird eine schwach radioaktive Substanz verabreicht. Beim Verfall der Substanz entsteht Gammastrahlung, welche gemessen wird. Je aktiver die biologische Aktivität eines Gewebebereichs (Organ) ist, desto mehr radioaktives Material kann sich dort anreichern.

Bei der SPECT rotieren Messköpfe um den Körper herum. Die so gewonnenen Messergebnisse werden in Bilder umgerechnet. So kann auch der Blutfluss im Gehirn gemessen/dargestellt werden. Je intensiver, desto höher ist dort die Stoffwechselaktivität oder Krankheitsaktivität.  So werden Hinweise auf degenerative Erkrankungen (z.B. bei Alzheimer, Parkinson) oder Durchblutungsstörungen (z.B. Schlaganfall, Tumore) geliefert.

 

Quelle:

http://de.wikipedia.org/wiki/Einzelphotonen-Emissionscomputertomographie

http://de.wikipedia.org/wiki/Emissionscomputertomographie

 

Früchte

Früchte sind seit Anbeginn der Menschheit ein ständiger Begleiter in der Ernährung.

Die aus einer Blüte hervorgehenden Frucht ( lateinisch  fructus) umschließt die Samen der Pflanze bis zur Reife.

Viele Früchte enthalten wichtige Fettsäuren und Vitamine etc., die für unseren Körper und das Gehirn benötigt werden.

Kleine Übung:

    1. Nennen Sie 10 Früchte (Obstsorten):
    2. Nennen Sie 5 Gemüsesorten, die laut botanischer Definition zu Obst gehören!

Tip:
Schauen Sie rechts auf die Schlagwörter.

 

Schlafen ist Zeitverschwendung?

Das Gehirn ist eine ständig arbeitende Hochleistungsmaschine. 24 Stunden ist es aktiv. Insoweit könnte man davon ausgehen, dass es gleichgültig ist, ob man schläft oder wach ist, denn das Gehirn arbeitet auf alle Fälle.

Ebenso wie der Rest des Körpers, der auch immer aktiv ist, braucht das Gehirn Phasen, in denen wir es nicht aktiv steuern bzw. verwenden.

Das Gehirn braucht also einfach mal Zeit für sich.

Beim Schlafen schließen wir die Augen, das Gehirn braucht also keine optische Aufzeichnung vorzunehmen. Wir reden nicht mit anderen und müssen ihnen nicht zuhören. Das Gehirn braucht sich somit nicht ständig darum zu bemühen, Wörter zu verarbeiten, Wissen abzurufen, alles in den richtigen Kontext zu setzen, und auch noch intelligent darauf zu reagieren. Der Körper muss nahezu nicht bewegt werden und gefahrlos durch den Alltag gesteuert werden.

Schlafen bedeutet nicht, dass das Gehirn abgeschaltet ist. Auch wenn viele Männer nachts „Nichts“ mitbekommen im Vergleich zu Frauen, die meistens einen leichteren Schlaf haben, so bleibt das Gehirn auch weiterhin mit allen Sinnen per Alarmfunktion verbunden und kann in Sekundenschnelle alles aktivieren und wahrnehmen.

Das Gehirn nutzt und braucht die Schlafenszeit, um die Erlebnisse des Tages intern aufzuarbeiten, zu filtern und ins Gedächtnis einzusortieren.

Tageserlebnisse werden wiederholt vom Hippocampus zum Cortex gesendet.

Dieses läuft unabhängig davon ab, ob Sie dabei „richtig träumen“.

Träume bestehen wohl teilweise aus diesen Wiederholungsschleifen. Dabei werden Tageserlebnisse mit schon vorhandenen Informationen  kombiniert und neu verknüpft. Mit jedem Abspielen der Informationen wird die Erinnerung vertieft und die Verbindung in den neuronalen Strukturen verstärkt. Neuronale Netze werden umgebaut. Dabei werden unter Umständen auch als unwichtig angesehene Informationen  und Gedankenfragmente vom Gehirn gelöscht.

Durch die Neukombinationen von Altem und Neuem hat man manchmal das Gefühl, dass einem die besten Ideen im Schlaf kommen.

Wenn Sie sich ausreichend lange Schlaf- und Ruhephasen gönnen, werden Sie feststellen, dass Sie danach besser auf Ihr Gedächtnis zugreifen können.

Auch Ihr gesamter Köper ist nach dem Schlaf aktiver und aufnahmefähiger. Es fällt leichter, die richtigen Informationen abzurufen.

Schlaf- und Ruhephasen sind also keine Zeitverschwendung, sondern genau das Gegenteil!

 

Curry für das Gedächtnis

Curry

Curry selbst ist nur eine Gewürzmischung. Aus diesem Grund gibt es eine unzählige Anzahl von Curry. Der Hauptbestandteil ist bei vielen Kurkuma (Gelber Ingwer). Kurkuma enthält Curcumin.

Curcumin sagt man nach, dass es krebshemmende, antioxidative und entzündungshemmende Wirkung hat, sowie den Cholesterinspiegel senkt und das Immunsystems stärkt.  Curcumin ist jedoch ein sekundärer Pflanzenstoff, welchen der menschliche Körper nur in geringen Mengen aufnimmt. Die Menge ist allerdings zu gering, um deutliche Veränderungen zu belegen. Da Curcumin jedoch auch zu Blutungen führen kann, sollte man diesen Stoff nicht in großen Mengen zu sich nehmen. Auch bei Curry den Grundsatz beachten: Viel hilft nicht immer viel.

Meine eigene Bewertung für das Gedächtnistraining

Curry, als duftende Gewürzmischung, regt die Sinne an, was sich positiv auf Kreativität, Aufmerksamkeit und Erinnerungen auswirken kann. Ab und zu verwendet, bringt Curry Abwechslung in unsere Geschmacks- und Geruchswelt, insbesondere da es viele verschiedene Mischungen gibt. Insoweit lohnt es sich, z.B. im asiatischen oder indischen Supermarkt zu stöbern.

 

Quelle:

http://de.wikipedia.org/wiki/Curcumin

http://de.wikipedia.org/wiki/Kurkuma

Wasser

Wasser – Ein Grundpfeiler für das Gedächtnis!

Das Wort „Wasser“ leitet sich vom Althochdeutschen „wazzar“ „das Feuchte, Fließende“, ab. Also nicht nur an Mineralwasser oder Sprudel denken!

Unser Körper arbeitet wie eine Dampfmaschine und verbraucht Flüssigkeit. Insbesondere das Gehirn braucht auch im Ruhezustand eine Menge Energie, für deren Erzeugung es Flüssigkeiten (Wasser) bedarf.

Das Gehirn besteht zu ca. 75% aus Wasser. Wie für den gesamten Körper, ist es wichtig, für einen gesunden und ausreichenden Wasserstand zu sorgen.

Kinder und Jugendliche bemerken meisten die Durst-Signale des Körpers deutlicher und wollen dann sofort etwas zu trinken haben.
Erwachsenen verschieben die Erfüllung dieses Bedürfnisses im Alltag eher kontrolliert auf Zeiten, wenn es ihnen gerade passt.
Mit zunehmendem Alter wird dieses Bedürfnis nicht mehr richtig wahrgenommen. Aus diesem Grund muss man sich insbesondere im Alter zwingen, regelmäßig Getränke zu sich zu nehmen.

Allgemein geht man von einem Bedarf von ca. 2,5 Liter Flüssigkeit täglich für Männer aus, bei Frauen liegt der Bedarf bei ca. 2 Liter. Dieser Wert ist nur eine grobe Richtschnur. Wer viel in Aktion ist, braucht deutlich mehr Flüssigkeit. Auch das Denken an sich verbraucht schon ordentlich Flüssigkeit.

Als Großverbraucher ist das Gehirn als Erstes von Wassermangel (Dehydratation) betroffen. Konzentrationsstörungen treten umgehend auf. Das Gehirn braucht deutlich länger, um Sachverhalte zu erfassen, auszuwerten und Entscheidungen zu treffen.

Auch die Merkfähigkeit wird stark reduziert, der Zugriff zum Langzeitgedächtnis wird erheblich gestört, und das Abspeichern neuer Informationen wird eingeschränkt.

Meine eigene Bewertung für das Gedächtnistraining:

Flüssigkeit ist für das Gehirn unverzichtbar!

Gedächtnistraining:Geschichte der Loci-Methode

Angeblicher Erfinder ist Simonides von Keos. Er lebte um 500 v.Chr und war ein bekannter Poet und Redner. Der Sage nach ist Simonides auf die Idee für die Loci-Methode gekommen, als er bei einer Feier des Skopas dessen Haus kurzzeitig verließ und während seiner Abwesenheit das Haus einstürzte. Niemand überlebte, eine Zuordnung der zermalmten Körper war äußerlich nicht mehr möglich. Simonides musste, als einziger Überlebender, die unkenntlich Gemachten identifizieren. Dabei visualisierte er die Szenerie vor dem Einsturz, um sich den jeweiligen Aufenthalt der Personen zu vergegenwärtigen, und erkannte an seinem Erfolg, dass es dem Mensch leicht fällt, in eine räumliche Verknüpfung eingefügte Informationen geordnet wiederzugeben.

Cicero schritt  gedanklich die Umgebung des Forums in Rom ab. Er beschreibt die Methode in seinem Werk „De oratore“.

Quelle: de.wikipedia.org/wiki/Loci-Methode

Bananen – Der universal Gehirn-Booster?

Bananen

Das Fruchtfleisch vieler Sorten der Musa×Paradisiaca ist essbar. Die Zuchtbananen bringen es heute zusammen auf über 1.000 Kreuzungen und Varianten.

Bananen sind ein guter Schokoladen-Ersatz. Bananen machen, wie Schokolade, glücklich und sorgen für eine gute Stimmung. Verantwortlich dafür ist die Aminosäure Tryptophan. Diese wird im Gehirn in Serotonin umgewandelt.

Weiter enthält die Frucht auch wichtige Botenträgerstoffe für das Gehirn, wie Noradrenalin und Dopamin.

Die Inhaltsstoffe Kalium, Phosphor und Magnesium regen die Konzentration an und steigern darüber hinaus die Denkgeschwindigkeit.

Die Kohlenhydrate versorgen den Körper schnell und langfristig mit Energie.

Nährwerte pro 100 g Banane nach wikipedia.de
Brennwert 374–398 kJ (88–95 kcal)
Wasser 74 g
Eiweiß 1,09 g
Kohlenhydrate 22,84 g
– davon Zucker 12,23 g
– Ballaststoffe 2,6 g
Fett 0,33 g
Vitamine und Mineralstoffe
Vitamin A 3 μg
Vitamin B1 0,031 mg
Vitamin B2 0,073 mg
Vitamin B3 0,665 mg
Vitamin B5 0,334 mg
Vitamin B6 0,367 mg
Vitamin B9 20 μg
Vitamin C 8,7 mg
Calcium 5 mg
Eisen 0,26 mg
Magnesium 27 mg
Phosphor 22 mg
Kalium 358 mg
Zink 0,15 mg

 

Meine eigene Bewertung für das Gedächtnistraining:

Gut für die Kreativität, verbessert die positive Wahrnehmung, erhöht die Leistungsfähigkeit.

 

Die Ananas und das Gedächtnistraining

Ananas – Ein Nahrungsmittel für das Gehirn?

Die Ananas besitzt eine starke Aminosäure (tryptophanhaltig).

Diese Aminosäure benötigt das Gehirn, um Serotonin zu bilden. Gleichzeitig ist Serotonin auch schon in der Ananas enthalten.
Das natürliche Vanillin, ebenso in der Ananas enthalten, wirkt sich positiv auf die Stimmung / das Gemüt aus, lässt einen also glücklicher werden.

Des Weiteren enthält die Ananas noch weitere Enzyme, die den Energiestoffwechsel des Körpers anregen.

Inhaltsstoffe der Früchte laut wikipedia.de

Die Ananasfrucht ist reich an Vitaminen (besonders Vitamin C) und Mineralstoffen sowie an Enzymen (u.a. Bromelain oder Bromelin, Invertase). Der Nährwert für 100 g liegt bei 232 kJ, bzw. 56 kcal. Es sind 12,4 g Kohlenhydrate, 0,5 g Proteine, 0,2 g Fett und 84,7 g Wasser enthalten. Ananas enthält kein Cholesterin. Folgende Vitaminwerte sind in 100 g vorhanden: 0,2 mg Niacin, 10 µg Vitamin A, 0,08 mg Vitamin B1, 0,03 mg Vitamin B2, 0,08 mg Vitamin B6, 20 mg Vitamin C, 0,1 mg Vitamin E.

Meine eigene Bewertung für das Gedächtnistraining:

Gut für die Kreativität, verbessert die positive Wahrnehmung.

Gehirnnahrung – Denkunterstützung durch die Ernährung (Übersicht)

Nahrung für das Gehirn

Diese Tipps beziehen sich nur auf Nahrungsmittel, welchen man einen positiven Effekt für die Gehirntätigkeit zusagt. Wie in allen Bereichen, ist natürlich der übermäßige Genuss einzelner Lebensmittel kontraproduktiv für den Körper und damit auch für das Gehirn. Insoweit ist immer auf eine Balance beim Essen zu achten, es können jedoch leichte Akzente gesetzt werden.

Übersicht über einzelne Lebensmitteln

  • Wasser
  • Fisch
  • Algen
  • Rotes Fleisch und Leber – Eisenhaltige Nahrungsmittel
  • Früchte
  • Ananas
  • Bananen
  • Beeren
  • Heidelbeeren
  • Holunderbeeren
  • Schwarze Johannisbeeren
  • Himbeeren
  • Eier
  • Milchprodukte- Kalziumreiche Nahrungsmittel
  • Joghurt
  • Soja
  • Blattgemüse und Kreuzblütler
  • Kohl
  • Rüben
  • Kohlrabi
  • Blumenkohl
  • Rosenkohl
  • Senfblätter
  • Curry
  • Wasserkresse
  • Spinat
  • Karotten
  • Pilze
  • Zwiebeln
  • Spargel
  • Sprotten
  • Kopfsalat
  • Avocado
  • Brokkoli
  • Schokolade
  • Dunkle Schokolade
  • Nüsse
  • Kerne
  • Leinsamenkerne
  • Geröstete Kürbiskerne
  • Hülsenfrüchte und Bohnen
  • Kräuter
  • Ginko
  • Rosenwurz (Rhodiola Rosea)
  • Zwiebeln
  • Knoblauch
  • Muskatnuss
  • Chili
  • Paprika
  • Tee
  • Grüner Tee
  • Roter Traubensaft
  • Organische Pflanzenöle
  • Olivenöl
  • Rapsöl
  • Hefe (Hefeflocken)
  • Vollkornprodukte

Mehr Informationen zu den oben genannten Lebensmitteln finden Sie unter den entsprechenden Artikeln zu diesen Lebensmitteln. Dieser Bereich wird zukünftig weiter ausgebaut, denn die Nahrung ist ein wichtiger Punkt für den Körper und somit auch für das Gedächtnis.