Übung: Schüttelwörter 1

Schüttelwörter
Entziffern Sie die Schüttelwörter, indem Sie durch Sortieren der Buchstaben in den jeweiligen Zeilen einen sinnvollen Begriff bilden.
Beispiel: UNHD     Lösung: HUND

Küchenplan

Leider sind in der Küche einige Buchstaben durcheinander geraten, helfen Sie der Köchin beim Zusammensetzen der Süßspeisen.

Begriffe

1. RISUTIMA

2. RESOACHTRET

3. LIVASUOSEMELN

4. DACHLUCKENNEOSHOK

5. SURTLATFACH

6. SCHLEIMI

7. FLUNPEHAKEC

8. SOLAMCHONDEKERCE

Hilfe

Kommen Sie nicht weiter? Hier ein Tipp als Hilfe.

1. ital. Dessert

2. österr. Dessert

3. helles Dessert

4. dunkles Dessert

5. frisches Dessert

6. kaltes Dessert

7. Dessert aus Großmutters Küche

8. Dessert mit Suchtpotential

Übung: Brückenwörter 1

Brückenwörter

Dieses ist eine klassische Wortfindungsübung der leichteren Art, mit der man keine Schwierigkeiten haben sollte.

Finden Sie ein Wort, das sowohl das Ende des ersten Wortes, als auch den Anfang des zweiten Wortes bildet.

Beispiel: Meister-  und  -kasten
Lösung: Meisterbrief und Briefkasten


 

Nr. 1.Wort 2.Wort
1. Eis- -kleid
2. Apfel- -stamm
3. Flug- -bar
4. Maus- -brot
5. Flaschen- -karte
6. Donner- -sahne
7. Ziegel- -zeit

 

 

 

 

 

 

 

Hilfen

Sollten Sie Schwierigkeiten haben und nicht die passenden Wörter finden, helfen Ihnen vielleicht folgende Hinweise.

1. Denken Sie an ein Körperteil

2. Denken Sie an Obst

3. Denken Sie an Schiffe

4. Denken Sie an eine Farbe

5. Denken Sie an ein Transportunternehmen

6. Denken Sie eine Armbewegung

7. Denken Sie an einen Baustoff

 

 

 

Die Entscheidungsfindung im Gehirn

Entscheidungsfindung

Eine gewollte Handlung auszuführen, bedarf eines bestimmten Ablaufes, in dem verschiedene Bereiche des Gehirns zusammenarbeiten!

Determinismus 2

Bildquelle: Beschreibung
Deutsch: Das Gehirn modifiziert den Determinismus: Gehirnfunktionen zwischen Ursache und Wirkung (hier zwischen Reiz und Reaktion) komplizieren den Determinismus massiv und unkalkulierbar. Menschliches Verhalten kann meist nur statistisch beurteilt werden (in Anlehnung an W. Seidel, NJOZ 2009,2106).
Datum 28. Januar 2010
Quelle Eigenes Werk Wisei
Urheber Wisei Wisei

Retrograde Amnesie

Bei der retrograden Amnesie (rückwärts gerichteter Gedächtnisverlust) ist eine Person nicht mehr in der Lage, sich an Geschehnisse vor einem bestimmten (meist erschütternden) Ereignis zu erinnern.

Die Dauer der Amnesie kann Minuten, Tage oder auch Wochen betragen. In schweren Fällen bleibt einer Person dieser Erinnerungsbereich auf Dauer verschlossen.

In der Regel handelt es sich hierbei um einen Schutzmechanismus des Körpers.

Globale Amnesie

Globale Amnesie

Bei der schwersten Form der Amnesie können alte Ereignisse und Erinnerungen nicht mehr abgerufen werden. Die Informationen sind im Gehirn blockiert, obwohl das prozedurale Gedächtnis inhaltlich oft erhalten ist. Die Person ist in der Lage, Fragen zu beantworten, aber hat keinen Bezug mehr zur Situation, in der sie sich befindet.

Transiente Globale Amnesie (TGA) oder amnestische Episode

Die Transiente Globale Amnesie (TGA) oder amnestische Episode ist eine neurologische Erkrankung, die gehäuft im höheren Lebensalter auftritt und zu einer vorübergehenden Störung des Gedächtnisses führt. Die Ursache ist in einer vorübergehenden Funktionsstörung zu sehen.

Wo arbeitet was im Kopf?

Selbstverständlich ist man heute in der Lage, die Areale bestimmter Gehirnaktivitäten deutlich einzugrenzen, hier wird auf die entsprechende Fachliteratur verwiesen. Dieser Beitrag soll nur eine grobe Orientierung geben, um die Komplexität des Gehirns leichter zu erfassen.

Langzeitgedächtnis

Das Langzeitgedächtnis unterteilt sich in verschiedene Bereiche.
Die anatomischen Zentren sind Hippocampus, Frontallappen und Temporallappen.

Deklaratives Gedächtnis

Das deklarative Gedächtnis unterteilt sich in das episodische und das semantische Gedächtnis.

Episodisches Gedächtnis

Der rechte Stirnlappen beinhaltet das episodische Gedächtnis.
Das episodische Gedächtnis ermöglicht den Abruf vergangener Erfahrungen, die in einer bestimmten Situation zu einem bestimmten Zeitpunkt gebildet wurden. Es ist zur mentalen Zeitreise sowohl in die Vergangenheit als auch in die Zukunft fähig. Es ist Teil unserer Biographie. Wird dieser Bereich beschädigt, so verliert man die Erinnerung daran, was wann wo geschehen ist oder sein soll.

Da dieser Bereich benötigt wird, um Fakten miteinander zu verbinden, kann es dazu führen, dass z.B. eine Person weiß, was Ehe bedeutet, eine Person gegenüber erkennt, sich jedoch nicht erinnern kann, mit eben dieser Person verheiratet zu sein.

Semantisches Gedächtnis

Im linken Schläfenlappen befindet sich das semantische Gedächtnis.
Hier werden Fakten gelagert, z.B. was welches Wort bedeutet. Es beinhaltet neben dem Schulwissen den größten Teil unseres im Leben gesammelten Wissens.

Verhaltensgedächtnis

Das prozedurale Gedächtnis, auch Verhaltensgedächtnis, speichert automatisierte Handlungsabläufe bzw. Fertigkeiten. Beispiele dafür sind Gehen, Radfahren, Zähneputzen.

Neben dem Stirnlappen ist auch das Kleinhirn wichtig für dieses Gedächtnis.
Es werden komplexe Bewegungen ausgeführt, deren Ablauf man durch Üben gelernt hat. Dieses Wissen wird ohne besonderes Nachdenken darüber abgerufen. Der Spruch „Fahrradfahren verlernt man nie!“ ist insoweit richtig, als dass man nicht mehr bewusst darüber nachdenken muss, für was die Pedalen da sind, wie man den Lenker drehen muss, um nach rechts zu fahren etc. Gleichwohl wird nur die Grundfunktion über längere Zeit gespeichert, die Feinheiten bzw. Geschicklichkeiten muss man sich wieder durch Üben antrainieren.

Anterograde Amnesie

Diese Gedächtnisstörung betrifft die Langzeitspeicherung von neuen Informationen.
Es werden neue Informationen normal empfangen und verarbeitet. Genauso werden alte Informationen aus dem Langzeitgedächtnis abgerufen und sind präsent.

Es gelingt jedoch dem Gehirn nicht mehr, alle neuen Informationen ins Langzeitgedächtnis abzuspeichern, so dass mit der Zeit immer größere Erinnerungslücken auftauchen.

Je nach Schwere der Störung kann dieses dazu führen, dass z.B. keinerlei neue Informationen mehr behalten werden können bzw. diese nach ein bis zwei Minuten vergessen werden.

Eine solche Schädigung kann eine ganze Reihe von Ursachen haben, dies reicht von Unfällen über Schlaganfälle bis hin zu Folgen eines Alkoholmissbrauchs usw.

Teilweise kann dieser Effekt auch gezielt durch die vorherige Einnahme von Medikamenten herbeigeführt werden, um z.B. Erinnerungen an eine folgende schwere Operation zu vermeiden.

Schlaganfall und Gedächtnisstörung

Nach einem Hirninfarkt (Schlaganfall) treten öfters Gedächtnisstörungen auf. Abhängig davon, wie schwer der Hirninfarkt war und welche Hirnzentren betroffen sind, wirken sich die Schäden ganz unterschiedlich aus.

Teilweise können keine alten Informationen abgerufen werden, teilweise keine neuen gespeichert werden, oder es treten öfters plötzliche Sprachfehler bzw. Vergesslichkeiten auf.

Hiergegen vorzugehen ist sehr schwierig. Entsprechende Übungen mit Schwerpunkten aus den Bereichen Wahrnehmung, Konzentration, Logisches Denken, Merkfähigkeit und Memotechniken helfen, den Alltag leichter zu meistern und andere Wege zu Informationen zu erschließen.